Diese Zahl hat Gewicht: 22 000 Einwendungen haben
Bürgerinitiativen gestern gegen die umstrittene
Kohlenmonoxid-Pipeline des Bayer-Konzerns übergeben, weitere 1000
lagen bereits bei der Bezirksregierung. Der Konzern (aber auch die
Landespolitik) sollte zur Kenntnis nehmen, dass der Widerstand gegen
das heikle Gasleitungsprojekt auch nach Jahren nicht erlahmt. Mit dem
Planverfahren versucht Bayer stattdessen, nachträglich alles das zu
legitimieren, was beim Bau der Pipeline g
Die anrollende Klagewelle gegen den Schuldenschnitt
Griechenlands war zu erwarten und ist nur allzu verständlich.
Schließlich waren es allen voran die internationalen Banken, die aus
einem wohlverstandenen Eigeninteresse den Schuldenschnitt
akzeptierten und mithin auf knapp die Hälfte ihrer Ansprüche
verzichteten. Alles andere hätte wohl die Pleite Griechenlands
bedeutet – mit unkalkulierbaren Folgen für eben diese Banken. Nun
sind Privatanleger Privatanlege
Die Herbstferien haben begonnen, Schüler und Lehrer
haben sich eine Pause verdient. Also beginnen wir an dieser Stelle
mit der guten Nachricht: Die Mehrheit der Viertklässler in
Deutschland kann das, was von ihnen erwartet wird. Sie erfüllen die
Anforderungen beim Rechnen, Lesen, Zuhören. Die schlechte Nachricht
ist, dass in Berlin und Bremen jeder vierte Viertklässler nicht
einmal die Mindeststandards beherrscht, in Hamburg ist das bei jedem
fünften der Fall
Für Sachsen-Anhalt stellen sich aber auch Fragen.
Denn so gut die Kleinen ihre Aufgaben bewältigen, so schlecht sind
viele große Schüler nur wenige Jahre später. Die Zahl der
Schulabbrecher, die ohne entsprechenden Abschluss ins Leben starten,
ist hoch, viel zu hoch. Die Schulpolitiker in Magdeburg sollten sich
fragen, was bis zum Schulabschluss so falsch läuft, dass aus gut
vorbereiteten Grundschülern schlechte Sekundarschüler werden. Das
wär
mein Haus, mein Auto – aber auch mein Kinobesuch.
Die Wünsche und Bedürfnisse der Deutschen sind vielfältig. Nicht
immer reicht das Einkommen dafür aus. Daher nehmen immer mehr
Menschen einen Nebenjob auf. Reflexartig den Niedriglohnsektor für
diesen Trend verantwortlich zu machen, wie es die Linkspartei tut,
ist falsch. Gerade das Einkommen von Geringverdienern wird durch
staatliche Hilfe vielfach aufgestockt. Sie haben wenig Anreize, noch
einen Zweitjob a
Na also, geht doch! Steinbrück hätte sich viel Ärger
ersparen können, wäre er gleich so klug gewesen, statt trotzig auf
seiner Interpretation der Rechtslage zu beharren. Wahrscheinlich wird
der wendige Kandidat seine Kritiker dennoch nicht zufriedenstellen
können. Geschenkt! Hauptsache, er hat Einsicht gezeigt. Denn sein
Verhalten , hat nicht nur ihm und seiner Partei, sondern dem Ansehen
der Politik insgesamt geschadet. Vielleicht lässt der Rechthaber nun
Brauchen immer mehr Bundesbürger einen zweiten Job,
um über die Runden zu kommen? Wer nur die ersten Zeilen des jüngsten
Zahlenwerks der Bundesanstalt für Arbeit liest, dürfte diese These
eindrucksvoll bestätigt sehen. Denn seit 2003 ist die Zahl derer, die
einer zweiten Tätigkeit nachgehen, um über 1,3 Millionen gestiegen.
Alles Lug und Trug also mit der Superkonjunktur und mit der These,
dass es uns selten so gut gegangen ist wie heute? Nein: Wer di
Knapp ein Jahr vor der Bundestagswahl hat der Vorsitzende der CDU-Sozialausschüsse CDA, Karl-Josef Laumann, die Union vor einem Renten-Wahlkampf gewarnt. "Es ist ein wichtiges Thema, aber es darf nicht die zentrale Auseinandersetzung mit der SPD im Wahlkampf sein", sagte Laumann der "Westfalenpost" (Samstagausgabe). Laumann äußerte die Befürchtung, dass "ein Kampf um das sozialere Gesicht" schwer werde gegen die SPD. Der CDU-Politiker forderte d