In Konflikten, in denen beide Seiten
internationales Recht eigenen Interessen unterordnen, sind die
Vereinten Nationen machtlos – besonders, wenn die Rivalen von
Vetomächten des Weltsicherheitsrats gestützt werden, wie in Syrien.
Die Initiativen des UN-Sondervermittlers Kofi Annan hatten von Anfang
an dieselben Erfolgsaussichten wie der Versuch, den
israelisch-palästinensischen Konflikt, das Kurdenproblem oder den
Zwist um Irans Atomprogramm beizulegen – keine. Denn der syri
In den meisten Branchen ist der
Fachkräftemangel – zumindest laut Statistik – noch nicht angekommen.
Anders im Pflegebereich, wo Engpässe nach Angaben der Bundesagentur
für Arbeit bereits spürbar sind. Und gerade dort spart die Diakonie
an den Personalkosten, hat still und heimlich die Altenpflegehelfer
in eine niedrigere Lohngruppe verfrachtet. Ein fatales Signal in
einer Zeit, in der Menschen für diesen Berufszweig begeistert werden
sollen. Unbestritten ist die
Es kommt nicht alle Tage vor, dass der US-Autogigant
General Motors (GM) im Zusammenhang mit seiner deutschen Tochterfirma
Opel einen Fehler einräumt. Die Rollen schienen klar verteilt zu
sein. Aus Sicht der GM-Führung in Detroit in etwa so: Opel – ist das
nicht dieses Unternehmen, das zu wenige Autos verkauft, zu viele
Mitarbeiter beschäftigt, nervige Betriebsräte hat, Verluste anhäuft
und dringend eine Sanierung benötigt? Doch nun sah sich ausnahmsweise
GM gez
Wladimir Putin habe sich "weicher" geäußert als
früher, meint der Verteidiger der Frauen-Punkband Pussy Riot. Der
Anwalt geht auf Schmusekurs. Das ehrt ihn, denn es würde Putin nur
einen Anruf kosten, und die drei jungen Frauen fänden sich für Jahre
im Kerker wieder. Wladimir Putin war niemals weich, er ist es nicht,
und er wird es niemals sein. Der deutsche Ex-Kanzler Gerhard
Schröder, nach seiner Amtszeit auf der Gehaltsliste von Gazprom,
be
Nimmt unsere Abgrenzung zu rechtsradikalem
Gedankengut hysterische Züge an, wenn ein Bariton in Bayreuth nicht
singen darf, weil er sich als jugendliches Mitglied einer Metal-Band
ein Hakenkreuz tätowieren ließ? Nehmen wir eine junge Ruderin in
Sippenhaftung dafür, dass sie mit einem Rechtsradikalen befreundet
sein soll? Verbauen wir jungen Menschen nicht den Weg zurück aus
politischen Irrungen, wenn wir solche Vorgänge skandalisieren? Die
Gefahr mag bestehe
Der Bund der Steuerzahler erwartet ein hohes Risiko aus der Finanzhilfe für die spanischen Banken. Sollte der deutsche Haftungsanteil in Höhe von 29 Milliarden Euro tatsächlich fällig werden, müsse rechnerisch die Mehrwertsteuer in Deutschland ein Jahr lang um drei Prozentpunkte angehoben werden, um den Verlust für den Staatshaushalt auszugleichen, sagte BdSt-Präsident Reiner Holznagel dem "Westfalen-Blatt" (Samstagsausgabe). Holznagel kritisierte den
Was aus Göttingen und Regensburg an die
Öffentlichkeit dringt, ist atemverschlagend: Aus reinem
Profitstreben, man kann es auch Gier nennen, war offenkundig
zumindest ein Arzt bereit, Organe spendablen Patienten zu geben.
Damit hat er das Vertrauen der Spende schlicht verkauft und dem
ganzen System einen riesigen Schaden zugefügt. Der Skandal ist ein
Rückschlag für alle, die mit sehr gutem Recht für Organspenden
werben. Doch es wäre falsch, jetzt nach h&
Nach dem Organspende-Skandal an den Uni-Kliniken Regensburg und Göttingen mehren sich die Forderungen nach Konsequenzen. SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier forderte harte Strafen. Die Verantwortlichen müssten "mit aller Härte des Strafrechts zur Rechenschaft gezogen werden", sagte er am Freitag. "Ehrgeiz und Gewinnstreben einiger weniger drohen die Arbeit von Tausenden von Ärzten, Pflegefachkräften und Ehrenamtlichen in Verruf zu bringen, die sich d
Neue Löcher, neuer Kitt – am Jade-Weser-Port (JWP)
rollten wieder die Betonmischer. Kaum waren die ominösen Lücken im
Stahl der Spundwand auf 1000 Metern Kaje zubetoniert, bröselte
offenbar selbst dieser Betonmantel. Eigentlich sollte man jetzt den
Ball flach halten. Gut, dass die Risse in 20 Metern Tiefe so schnell
entdeckt und beherzt geflickt wurden. Bei fast jedem Bau treten
Mängel auf. Wohl dem Bauherrn, der seine Handwerker problemlos zur
Beseitigung bewegen
Drygalla ist weg, geblieben aber sind die Fragen.
Wie sehr ist sie selbst getrieben von einer fremdenfeindlichen
Ideologie? Warum schied sie bereits 2011 mit Verweis auf ihre
Kontakte in die rechte Szene aus dem Polizeidienst und der
Sportförderung der Polizei aus, konnte aber trotzdem Teil des
Olympia-Teams werden? Vieles ist Mutmaßung. Doch ist es denkbar, dass
jemand eine Beziehung zu einem bekennenden Rechtsextremen führen
kann, ohne dessen Hass-Ideologie zu teilen? Ebe