Allgemeine Zeitung Mainz: Intransparent / Kommentar zur Wasserversorgung

Wir haben uns an dieser Stelle schon öfter mit dem
Gas- und dem Strommarkt befasst. Die Zusammenhänge und Mechanismen
sind hier sicherlich nicht einfach, aber sie sind Kleinkram im
Vergleich zur Versorgung der Menschen mit Trink- beziehungsweise
Frischwasser. Ein Dschungel, in dem man sich schnell verirrt, es aber
leider kaum jemanden gibt, der den Weg weisen kann. Nach unseren
Recherchen zur Preis- und Versorgungssituation in der Region müssen
wir ernüchtert feststelle

Allg. Zeitung Mainz: Nein, nein und nein / Kommentar zur Armutswanderung in der EU

Es gibt Debatten, die kommen zur Unzeit – oder
werden zur Unzeit losgetreten. Ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, zu dem
der deutsche Arbeitsmarkt für Rumänen und Bulgaren geöffnet wird,
macht die CSU Stimmung gegen Armutszuwanderer. Während das Handwerk
und andere Schlüsselbranchen händeringend auf die Zuwanderung von
Fachkräften warten, prangert der Populist Seehofer ein Problem an,
das mit der gerade in Kraft getretenen Freizügigkeit von
Arbeitskr&aum

Allg. Zeitung Mainz: Unerbittlich / Kommentar zu Hitzlsperger

Respekt und Sympathie strömen Thomas Hitzlsperger
nun entgegen. Die meisten Absender meinen das gewiss ehrlich. Und
doch ist da auch ein enormes Maß an Heuchelei und Verlogenheit
unterwegs. Das Coming-out des Ex-Nationalspielers ist sicher ein
ermutigendes Zeichen für andere, die erwägen, sich zu outen. Dass er
den Schritt aber erst nach seinem Karriere-Ende wagte – "wagen" ist
da der zutreffende und symptomatische Begriff – kennzeichnet die
Problematik. In

Dranbleiben, Nachhaken, unbequem sein: 100 Mal „ZDFzoom“/ „Nachgezoomt“ zeigt, was „ZDFzoom“-Dokus bewirkt haben

Seit ihrem Start vor zweieinhalb Jahren hat die
Doku-Reihe "ZDFzoom" über Missstände und Ungerechtigkeiten berichtet.
Anlässlich der 100. "ZDFzoom"-Sendung blickt die Redaktion zum
Jahresbeginn auf die Themen, die besonders bewegt haben und
exemplarisch für die Sendereihe sind. In "Nachgezoomt" fragen die
"ZDFzoom"-Autoren am Mittwoch, 8. Januar 2014, 22.45 Uhr, nach:
Konnten die Filme etwas bewegen?

Bewegt hat die Zuschauer be

Allg. Zeitung Mainz: Auf neue Füße – Kommentar zur Energiewende

Es gibt ja wahrlich kein Politikfeld, auf dem die
CSU nicht eine besondere Idee einzubringen hätte. Ilse Aigner etwa,
die sich derzeit als bayerische Wirtschaftsministerin für künftige
Aufgaben profilieren will, versucht dies gerade in der
Energiepolitik, ihre Idee: dauerhaftbilligerer Strom für alle. Mit
dieser Ankündigung hat sie schnell die Verbraucherschützer auf ihrer
Seite. Da stört auch nicht weiter, dass das Projekt auf Pump läuft.
Über

Allg. Zeitung Mainz: Wild gerührt / Kommentar zur Zuwanderungsdebatte

Merkels Direktive will die Debatte versachlichen,
verströmt aber so viel Hilflosigkeit, dass es schon fast skurril
wirkt: "Problem beschreiben und wenn möglich lösen." Fachlich
versierte Staatssekretäre sollen darüber reflektieren, wie das nun
ist, mit Armutszuwanderung, Freizügigkeit, Migranten – oder sind es
etwa Flüchtlinge, und wenn ja: Wer soll sie aufnehmen? Die gute
Nachricht: Es macht Sinn, dass sich Staatssekretäre des Themas
anne

Allg. Zeitung Mainz: Sich trauen / Leitartikel zu 2014

Am Mittwoch beginnt ein Jahr, in dem sich drei für
Deutschland alles verändernde Ereignisse jähren: Vor 100 Jahren
begann der Erste, vor 75 der Zweite Weltkrieg und vor 25 Jahren fiel
die Mauer, die Deutschland und im Grunde die gesamte Welt in zwei
scheinbar unversöhnliche Blöcke teilte. Sind das nicht längst
Gedenktage wie alle anderen auch? Müssen sie uns denn heute überhaupt
noch interessieren? Haben wir denn das alles nicht längst überw

Allg. Zeitung Mainz: Seriös bleiben / Kommentar zu CSU/Migration

Und wenn die Welt morgen unterginge – die CSU wäre
heute noch für einen krachenden Spruch gut. "Wer betrügt, der fliegt"
– es ist es ein Trost, dass den Christsozialen derart dummes Zeug
jetzt selbst um die Ohren fliegt: Das Netz erinnert an Karl-Theodor
zu Guttenbergs Doktor-Plagiat und daran, dass Seehofer durch die
Zeugung eines außerehelichen Kindes jedenfalls seine Frau betrog.
Dumm ist es, mit Blick auf Kreuth sowie auf Europa- und
Kommunalwahlen Tamtam