Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff wirbt trotz Kritik für Frauenquote

Der CDU-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, hat sich trotz Kritik in der Union erneut für eine Frauenquote ausgesprochen. Der Vorstoß im Bundesrat sei ein "starker Impuls für eine gesamtgesellschaftliche Debatte" gewesen, sagte Haseloff der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Studien belegten, dass gemischte Teams erfolgreicher arbeiteten, so der CDU-Politiker. "40 Prozent als Ziel steht deshalb auch bei uns im Koalitionsvertrag

Mitteldeutsche Zeitung: SPD-Rentenkonzept Kipping begrüßt Widerstand der SPD-Linken

Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping,
begrüßt den Widerstand der SPD-Linken gegen die Rentenpläne des
Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel und lädt sowohl SPD als auch
Gewerkschaften zu einem Rentendialog ein. "Ich habe große Sympathie
für die Rebellion der SPD-Linken gegen die Rentenkürzer-Troika",
sagte sie der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Online-Ausgabe). "Ich hoffe sehr, dass sie in der Sache hart

Mitteldeutsche Zeitung: Streit um politische Linie Haseloff will hart bleiben

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff
(CDU) will im Streit um die politische Linie des Landes hart bleiben.
"Auch in Zukunft sind Landesinteresse und Koalitionsvertrag Grundlage
der Arbeit der Landesregierung in Sachsen-Anhalt", sagte er der in
Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). "Im
Koalitionsvertrag ist ausdrücklich auf die Wahrnehmung der Interessen
des Landes auf Bundesebene Bezug genommen." Daraus könne

Mitteldeutsche Zeitung: zu HFC-Fans

Noch immer kämpft das Aktionsbündnis "Pyrotechnik
legalisieren" für die feurigen Einlagen. Es präsentierte sogar von
Anwälten geprüfte Vorschläge, wie und wo in Fußball-Stadien
kontrolliert Feuerwerke gezündet werden könnten. Doch das ist es
nicht, was die Masse der Ultra-Fans, die das Abbrennen von
Pyrotechnik als zentrales Element ihres Szene-Lebens begreifen, will.
Sie wollen die bis zu 2 000 Grad heißen Bengalos weiter i

Mitteldeutsche Zeitung: zu SPD-Rentenkonzept

Und doch kann SPD-Chef Sigmar Gabriel mit seiner
mühsamen Standortsuche kaum punkten. Zu sprunghaft agiert er auch
bei diesem Thema. Von einem, der die Absenkung des Rentenniveaus
bewahren und nur mit ein paar Korrekturen sozial abfedern möchte, ist
er zu einem radikalen Kritiker der früheren Reformen mutiert. Das
freut die Gewerkschaften, beschert Gabriel aber ein anderes Problem.
Die beiden übrig gebliebenen Kanzlerkandidaten – Frank-Walter
Steinmeier und Peer Steinb

Mitteldeutsche Zeitung: zu Bio-Kraftstoffen

Studien haben wissenschaftlich belegt, dass die
Klimabilanz von Biokraftstoffen weit weniger gut ausfällt als
ursprünglich angenommen. Doch dies ist kein Grund, nun beim Biodiesel
Tabula-Rasa zu spielen. Der Biosprit wurde auch eingeführt, um die
große Abhängigkeit von Öl zu minimieren. Nicht mehr, aber auch nicht
weniger. In Europa, wo die Bauern vor einigen Jahren noch Geld
erhielten, damit sie Flächen stilllegen, ist ein Nebeneinander von
Biosprit-

Mitteldeutsche Zeitung: Weinlese im Saale-Unstrut-Gebiet Wein 2012: Weniger, aber besseraale-Unstrut-Gebiet

Eine Woche nach Beginn der Weinlese an Saale und
Unstrut zeichnet sich ab, dass in diesem Herbst die mit Abstand
süßesten Trauben der letzten zehn Jahre vom Stock geholt werden.
Damit sei ein außergewöhnlicher Jahrgang möglich, so Gerald Lange,
Geschäftsführer der Winzervereinigung in Freyburg. Nach der
ausverkauften Rekordmenge von 3,2 Millionen Litern Wein 2011 gehe man
jedoch dieses Mal nur von höchstens zwei Millionen Litern aus. Ob
das eine

Mitteldeutsche Zeitung: zu Steinbrück/Banken

Peer Steinbrück will die Banken aufspalten. Sie
sollen sich entscheiden: Zocken oder Kundenbetreuung. Vor einer
Pleite werden dann nur die Kundenbanken gerettet. Die Forderung
trifft den Zeitgeist. Sie ist leicht verständlich und keilt gegen die
Banken. Auch andere Politiker und Manager wie Munich-Re-Chef Nikolaus
von Bomhard fordern ein Trennbankensystem. Das ist aber nicht
sinnvoll. Erstens hat die Krise gezeigt, dass gerade spezialisierte
Institute wie die Hypo Real Estate o

Mitteldeutsche Zeitung: zu Wein an Saale und Unstrut

Stimmt, nicht die Menge entscheidet, sondern die
Qualität. Es gibt keinen Grund, an den Worten des Kellermeisters zu
zweifeln. Gewiss, die Herausforderung ist groß: aus wenig viel
machen. Aber in dieser Kunst sind die Weinbauern in vielerlei
Hinsicht nicht nur geübt, sondern wahre Meister. Wer durch die
Region an Saale und Unstrut streift, sieht allenthalben, was
gemeint ist. Private Weingüter, am Anfang belächelt, haben sich
etabliert. Andere si