Die Gewerkschaft Verdi beharrt trotz der 1,5
Millionen-Euro-Finanzspritze des Landes für die Geraer
Verkehrsbetriebe auf einem Rettungsschirm des Landes für die in
finanzielle Not geratene Stadt. Der Landeschef der Gewerkschaft,
Thomas Voß, sagte der TLZ, einerseits sei er über das Signal des
Landes an die Beschäftigten des Unternehmens erleichtert. Mit dem
Geld sollen die Gehälter bis zum Jahresende gesichert werden.
Andererseits sei die Insolvenz der Stadt
Thüringens SPD-Spitzenkandidatin Heike Taubert
fordert eine Art "Kopfsteuer" für im Freistaat gut ausgebildete und
anschließend in andere Bundesländer abgewanderte Thüringer. Es gehe
darum, dass Thüringen sehr viel dafür tue, um Bayern und
Baden-Württemberg mit Fachkräften zu versorgen, sagte sie der
"Thüringischen Landeszeitung" (Donnerstagausgabe). Das müsse bei der
anstehenden Neuordnung des Länderfinanzaus
Thüringens Finanzminister Wolfgang Voß (CDU) kommt am
Mittwoch mit viel Geld nach Gera: Er will der Stadt eine
Bedarfszuweisung überbringen, damit der insolvente Verkehrsbetrieb
bis zum Jahresende weiterarbeiten kann. Das berichtet die
Ostthüringer Zeitung (Mittwochausgabe).
Der Sprecher des Finanzministeriums, Alexander Flachs, hält sich
über die Höhe der Summe bedeckt. "Fakt ist, dass wir nicht nur mit
losen Zusagen nach Gera kommen", sagt
Lidia Stein, seit eineinhalb Jahren als
kaufmännische Leiterin und Prokuristin Mitglied der Geschäftsleitung,
verlässt die Zeitungsgruppe Thüringen (ZGT, u.a. "Thüringer
Allgemeine", "Ostthüringer Zeitung", "Thüringische Landeszeitung",
"Allgemeiner Anzeiger").
Gegenüber dem Mediendienst Newsroom.de hat die Funke Mediengruppe,
Eigentümerin der Zeitungsgruppe Thüringen, den Weggang von Lidia
Stein be
Die französische Regierung tritt geschlossen
zurück, und keiner weint ihr eine Träne nach. Im Gegenteil: Die
Börsen reagieren positiv. Französische Staatsanleihen gewinnen an
Wert. Und alle fragen sich, wie wohl die kommende Regierung von
Premierminister Manuel Valls aussehen wird. Ein Schelm, der Böses
dabei denkt …
Aber böse stand es zuletzt vor allem um die Zukunftsaussichten für
Frankreich, den "kranken Mann Europas". Viel zu lange
In rasantem Tempo baut die Terrormiliz Islamischer
Staat ihre Herrschaft in Syrien aus. Und der Erfolg beschert ihr
immer weiteren Zulauf. Von Tag für Tag wächst die Gefahr für das
Assad-Regime, weshalb dieses nun dem Westen die Hand reicht. Das ist
alles andere als unproblematisch. Denn eigentlich galt bis jetzt
Assads Sturz als erklärtes Ziel des Westens. Fast genau ein Jahr sind
die Giftgasangriffe in Syrien her, bei denen 1400 Menschen ums Leben
kamen. Jetzt will da
Thüringer Polizeigewerkschaften verlangen eine
Entschuldigung vom Spitzenkandidaten der Linken für die Landtagswahl,
Bodo Ramelow. Das berichtet die Ostthüringer Zeitung
(Sonnabendausgabe).
Hintergrund ist eine Kampagne der Thüringer Linksjugend [solid],
zu den Landtagswahlen am 14. September "Polizeigewalt abzuwählen" und
ein Internet-Video, in dem es unter anderem heißt: "In letzter Zeit
häufen sich die Fälle von Polizeigewalt. Da
Gestern im Thüringer Landtag zu Erfurt: eine
Lehrstunde. Eine Lehrstunde in Sachen Anteilnahme, eine Lehrstunde in
Beispielen dafür, wie man schonungslos, offen und ohne Ausflüchte
Fehler und Versäumnisse einräumt. Gestern war ein starker Tag des
Landesparlamentes, weil es auf Wahlkampftöne verzichtete und
stattdessen in der Sondersitzung zum Abschlussbericht des
NSU-Untersuchungsausschusses das tat, was den Erwartungen entsprach;
sich bei den Angehörigen
Norbert Vornehm (SPD), inzwischen
Ex-Oberbürgermeister der Stadt Gera, hat im Jahr 2001 gemeinsam mit
Stadtwerke-Vorstand Bernd Petzold einen verhängnisvollen Vertrag
unterschrieben, berichtet die Ostthüringer Zeitung (Freitagausgabe).
Der sogenannte Ergebnisabführungsvertrag führte letztlich dazu,
dass die Stadtwerke Gera AG als bundesweit erstes Unternehmen dieser
Art in diesem Frühjahr eine Liquiditätslücke von 18,4 Millionen Euro
aufwies und