WAZ: Vassiliadis: Für Atomkraft haften Vater Staat und Mutterkonzerne gemeinsam

IGBCE-Chef Michael Vassiliadis macht den Staat
mitverantwortlich für die derzeit enormen Wertverluste der großen
Energiekonzerne. "Die erneuerbaren Energien werden immer noch sehr
hoch subventioniert. In der Zwischenzeit verlieren die großen
Energiekonzerne an der Börse rasant an Wert.

Ich halte das für sehr bedenklich, zumal der Staat gleichzeitig
die Verantwortung der Unternehmen für den Rückbau und die Endlagerung
der Kernenergie thematisiert

Weser-Kurier: Kommentar von Peter Hanuschkeüber den Schiffbaustandort Deutschland

Dass es einigen Werften gut bis sehr gut geht – sie
profitieren von einer boomenden Auftragslage für Kreuzfahrtschiffe,
Jachten und Fähren – und im Vergleich zum Vorjahr mehr Arbeitsplätze
entstanden sind, täuscht nicht darüber hinweg, dass auf Teile der
maritimen Wirtschaft schwerere Zeiten zukommen. Die Gewerkschaft IG
Metall rechnet mit Stellenabbau. Grund: Es fehlen Aufträge im
Spezialschiffbau – also in jenem Bereich, der vor ein paar Jahren
noch als der

Weser-Kurier: Kommentar von Stefan Lakebandüber Eons Atomkraftwerke

Man könnte es als ein Zeichen der Einsicht werten.
Eon will seine Atomkraftwerke doch nicht in eine Unternehmenstochter
abspalten und somit direkt für deren Rückbau aufkommen. Das Prinzip
Bad Bank für Atommeiler wird es also nicht geben. Das liegt aber
nicht am Energiekonzern, sondern an der Politik: Sie will Unternehmen
wie Eon oder RWE nicht aus der Haftung entlassen. Und das ist auch
richtig so. Wer mit einem Geschäftsfeld Geld verdienen will, soll im
Zweifel au

Rheinische Post: Betriebsrat rechnet mit Stellenaufbau bei ThyssenKrupp

Der Chef des ThyssenKrupp-Konzernbetriebsrates,
Wilhelm Segerath, hält den Aufbau von zusätzlichen Stellen bei
ThyssenKrupp für wahrscheinlich. "Wachstum sehe ich vor allem beim
Antrieb der Elektro-Mobilitiät. Ich gehe davon aus, dass da auch neue
Stellen im Konzern entstehen werden", sagte Segerath der "Rheinischen
Post" (Montagausgabe). Trotzdem werde der Konzern noch lange an den
Folgen des missratenen Stahlwerk-Neubaus in Brasilien zu leiden
haben.

WAZ: Nicht mehr nachvollziehbar. Kommentar von Rolf Obertreis zur Lufthansa

Wie lange soll das noch gehen? Wochen? Monate?
Jahre? Es ist längst nicht mehr nachvollziehbar, was sich im Detail
zwischen dem Vorstand der Lufthansa und der Pilotenvereinigung
Cockpit (VC) abspielt. Tariffragen und selbst die in den Augen der
Lufthansa viel zu großzügige Vorruhestandsregelung für die
Flugzeugführer stehen nicht mehr im Mittelpunkt des Konflikts. Es ist
der neue Billigableger Eurowings. Die Piloten dort verdienen
erheblich weniger als bei Lufthan

Stuttgarter Nachrichten: Dispokredit

Angesichts extrem niedriger Habenzinsen fragt
man sich zu Recht, warum die Banken bei den Disposätzen so schamlos
zulangen. Können sie doch selbst sich von der Europäischen
Zentralbank fast zum Nulltarif Geld leihen. Die Antwort liegt auf der
Hand: Die Banken setzen so hohe Dispozinsen an, weil sie die Macht
dazu haben. Eine Deckelung sieht auch das geplante Gesetz der
Bundesregierung nicht vor. Mehr Transparenz und eine bessere
Beratung sollen Verbraucher künftig vor

WAZ: BDI-Präsident Grillo: Mehr Flüchtlinge aufnehmen

Industrie-Präsident Ulrich Grillo hat sich für mehr
Offenheit gegenüber Flüchtlingen ausgesprochen. "Als Wohlstandsstaat
und auch aus christlicher Nächstenliebe sollte es sich unser Land
leisten, mehr Flüchtlinge aufzunehmen", sagte der Präsident des
Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) der Westdeutschen
Allgemeinen Zeitung (Mittwochausgabe). Es sei Aufgabe von Politik und
Wirtschaft, den Bürgern viel stärker als bisher die Chan

Mitteldeutsche Zeitung: Mifa setzt auf Sangerhausen

Der Fahrradbauer Mifa-Bike aus Sangerhausen
(Mansfeld-Südharz) will im Juli kommenden Jahres die Produktion in
seinem neuen Werk in Sangerhausen aufnehmen. "Das ist der Plan. Ich
denke, dass das möglich sein wird", sagte gestern
Mifa-Bike-Geschäftsführer Matthias Herold der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung. Nach MZ-Informationen will das Unternehmen
in der Nachbarschaft des Autobahndreiecks Südharz bauen. Hier steht
ein 15 Hektar gro&szlig