Springer-Chef Döpfner kritisiert Sarrazin-Debatte

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, hat die vom früheren Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin mit seinem Buch "Deutschland schafft sich ab" angestoßene Einwanderungs-Debatte scharf kritisiert. Sie sei ihm "zu blöd", sagte er im Interview mit der "Zeit". "Das Fatale an der Debatte war, dass sie die so wichtige Diskussion über Integration mit Biologismus hier und Political Correctness dort vergiftet hat." D

Umfrage: Deutsche schauen pessimistisch in die Zukunft

Die Mehrheit der Bundesbürger sieht die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland mit Sorge. Vor dem Hintergrund der Eurokrise sind laut einer Forsa-Umfrage für Magazin "Stern" 55 Prozent der Meinung, mit der Wirtschaft werde es abwärts gehen. Nur noch 15 Prozent glauben, dass sich die Konjunktur bessern wird. Die übrigen Befragten gehen davon aus, dass die Lage unverändert bleibt, oder äußerten keine Meinung. Die Erwartungen in einzelnen Gruppen si

Schavan begrüßt EuGH-Urteil zur Stammzelforschung

Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat das Urteil des EuGH zur Stammzelforschung begrüßt. "Der EuGH stellt klar, dass wirtschaftliche Interessen nicht über menschlichem Leben stehen. Das ist eine wichtige Orientierung für die Verwertung wissenschaftlicher Arbeit", sagte Schavan der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). "Das zeigt, wie richtig der Weg der Bundesregierung war, auch auf die Alternative der adulten Stammzellforschung zu set

Zahl der Asylbewerber im Vergleich zum Vorjahr gesunken

Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist im September im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,9 Prozent gesunken. Das teilte das Bundesinnenministerium mit. Im Vergleich zum August 2011 stieg die Zahl um 105 Personen an. Insgesamt wurden im September 4.132 Asylerstanträge gestellt. Die meisten Asylbewerber kamen aus Afghanistan, gefolgt von dem Irak und dem Iran. In der Zeit von Januar bis September 2011 haben insgesamt 32.432 Personen in Deutschland Asyl beantragt. Gegenüber dem Verg

Unternehmerin hält Frauenquote für notwendig

Die Geschäftsführerin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen, Carlotta Köster-Brons, hält eine Frauenquote für notwendig. "Die brauchen wir, und das ist nicht nur meine persönliche Meinung, sondern auch die der Unternehmerinnen, die bei uns im Verband engagiert sind", erklärte die Unternehmerin im Deutschlandfunk. Frauen seien "top qualifiziert", bekämen aber Steine in den Weg gelegt. "Das Problem ist ja, dass die Frauen an der g

SPD-Generalsekretärin Nahles: Fehlende Frauenquote schadet Wirtschaftsstandort Deutschland

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hat Frauenministerin Kristina Schröder (CDU) vorgeworfen, ihre Politik schade dem Wirtschaftsstandort Deutschland. "Wir brauchen in Deutschland dringend eine gesetzliche Regelung zur Quote, sonst wird die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Spitzenpositionen auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben", sagte Nahles der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Das schade nicht nur den Frauen, sondern vor allem auch dem Wirtschaftsst

Förderung der privaten Altersvorsorge / Was Deutschland vom Ausland lernen kann

Mehr als eine Milliarde Euro Fördergelder fließen
jährlich in die mittlerweile 15 Millionen Riester-Verträge der
deutschen Bevölkerung. Dennoch wird nach zehn Jahren nur rund jeder
dritte Förderberechtigte erreicht. In anderen Ländern werden auch
nichtfinanzielle Ansätze praktiziert, die deutlich erfolgreicher
sind.

"Finanzielle Anreize reichen offensichtlich nicht aus, eine
Modernisierung der Riester-Rente ist notwendig", konstatiert

bildungsdoc – Kompass für den persönlichen Bildungserfolg

bildungsdoc – Kompass für den persönlichen Bildungserfolg

Erfolg im Beruf ist planbar – Bildung auch? Bei einem Bewerbungsgespräch überzeugen nicht nur gute Noten und ein seriöses und sympathisches Auftreten. Wichtig sind auch nachweisbare Auslandsaufenthalte parallel zur Schule und zum Studium. Doch welche Auslandsangebote gibt es, welche taugen etwas und wie sieht es mit Fördergeldern aus? bildungsdoc bahnt einen Weg durch das Dickicht und zeigt, dass auch Bildungserfolg planbar ist – ab Schulbeginn!

Statistik: Mindestsicherungsquote im Osten Deutschlands weiter rückläufig

Die Mindestsicherungsquote im Osten Deutschlands ist auf dem niedrigsten Stand seit 2006 gefallen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, lag in den neuen Ländern, einschließlich Berlin, Ende 2009 die Quote der Empfänger sozialer Mindestsicherung bei 14,5 Prozent und damit sogar unter der Quote von 2006 mit damals 16 Prozent. Am stärksten sei der Rückgang in Mecklenburg-Vorpommern. 2006 waren dort 17,8 Prozent der Bevölkerung auf soziale Mindestsich

Statistik: Armutsrisiko bei Migranten deutlich höher

Das Armutsrisiko in Deutschland ist bei Migranten deutlich höher. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, waren im vergangenen Jahr in Deutschland 26 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund armutsgefährdet. Damit war ihr Armutsrisiko mehr als doppelt so hoch wie das der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund (12 Prozent). Gemäß der Definition der Europäischen Union gelten Menschen als armutsgefährdet, wenn sie mit weniger als 60 Prozent d