Konvergenz der Selbstkontrollen: KJM diskutiert Veränderungen im Jugendmedienschutzsystem

Was in der Medienwelt bereits Realität ist, wird
sich auch bei den Selbstkontrollorganen widerspiegeln: Die
Medienkonvergenz nimmt zu, Selbstkontrolleinrichtungen werden
zukünftig auf den gleichen Feldern tätig sein können. Deren Vertreter
zeigten großes Interesse an einer effektiven Kooperation. Welche
Synergien sich dadurch ergeben und wie sich das Verhältnis zwischen
der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) und den
Selbstkontrollorganen ändern

Rheinische Post: Zwei Selbstmorde in nordrhein-westfälischen Gefängnissen

In den Justizvollzugsanstalten Remscheid und
Werl haben sich am Wochenende zwei Häftlinge das Leben genommen. Das
berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf
das NRW-Justizministerium. In Werl beging demnach ein 50-jähriger
Häftling Selbstmord, der im April während eines Langzeitbesuchs seine
46 Jahre alte Freundin getötet hatte. Der Mann verbüßte wegen Mordes
an einem neunjährigen Mädchen eine lebenslange Haft

Rupprecht/Schipanski: Keine Rolle rückwärts bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses

Heute feiert der akademische Titel
"Diplom-Ingenieur" seinen 111. Geburtstag. Zu der im Vorfeld des
Jahrestages aufgekommenen Debatte hinsichtlich der Zukunft des Titels
und der Zweistufigkeit der Ausbildung in ingenieurwissenschaftlichen
Studiengängen erklären der bildungspolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht, und der zuständige
Berichterstatter, Tankred Schipanski:

"Wir wollen den Titel Diplom-Ingenieur als international
et

Börnsen: Freiheits- und Einheitsdenkmal auch Symbol für freiheitliche Bewegungen

In der Öffentlichkeit wird kontrovers über das neue
Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin diskutiert. Dazu erklärt der
kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Wolfgang Börnsen (Bönstrup):

"Die einstimmige Entscheidung der Jury, drei gleichrangige
Preisträger für das Freiheits- und Einheitsdenkmal zu küren und zur
öffentlichen Diskussion zu stellen, ist ein wichtiger Schritt auf dem
Weg der Umsetzung des Denk

FT: Kommentar zu Seehofer/Integration

CSU-Chef Seehofer fühlt sich durch einen aus dem
Zusammenhang gerissenen Satz aus der Rede von Bundespräsident Wulff
zur Forderung nach einem Zuwanderungsstopp für Türken und Araber
veranlasst. Hätte Seehofer die Ankündigung des Bundespräsidenten aus
derselben Rede auch beachtet, wer unsere Verfassungswerte verachte,
müsse mit "entschlossener Gegenwehr" rechnen, wäre er vorsichtiger.
In München beheimatete Konzerne stellen immerhin

Weser-Kurier: zum von CSU-Chef Horst Seehofer geforderten Zuwanderungsstopp:

"Aus Seehofers Sicht macht es durchaus Sinn, auf
die populistische Karte zu setzen. Aber es ist erschreckend, wenn der
Ministerpräsident eines großen Bundeslandes dafür ausgerechnet solch
ein sensibles Thema wählt. Seine platten Vereinfachungen und plumpen
Forderungen sind wenig hilfreich. Noch dazu, wenn sie aus einem Land
kommen, in dem die Probleme vergleichsweise überschaubar sind. Tenor
einer Studie, die Sozialministerin Christine Haderthauer vor wenigen

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Integrationsdebatte (Montag):

Armer Mesut Özil. Er ist kein Außerirdischer,
nur ein einfacher Junge. Nun wird er zum Markenbotschafter gemacht
für eine Integrationspolitik, die im Sport eine der treibenden Kräfte
sieht. Doch vom Sport wird schon jetzt viel zu viel verlangt.

Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Joachim Volk
Telefon: 0711 / 7205 – 7110
cvd@stn.zgs.de

Südwest Presse: Kommentar zu Seehofer

BMW, Siemens und andere bayerische Weltfirmen
verdienen in der Türkei und arabischen Ländern gut – Horst Seehofer
kann nur hoffen, dass die Zuständigen dort aus seinem Gerede über
einen Zuwanderungsstopp nicht den Umkehrschluss ziehen, ihre Grenzen
für deutsche Produkte zu schließen. Doch der um die Stammtisch-Hoheit
bemühte CSU-Chef hat schon andere, gelinde gesagt, fragwürdige
Parolen ausgestreut und rasch wieder vergessen. Etwa sein Ruf nach
Einf

BERLINER MORGENPOST: Die Sehnsucht nach dem Bewahrenden – Leitartikel

Man könnte neidisch werden als Berliner.
Hunderttausend versammeln sich an diesem Wochenende in Stuttgart, um
gegen den Teilabriss ihres Bahnhofs zu protestieren. Ihr Motiv –
bewahren, was ist. Der Bahnhof, so ihr Empfinden, ist ein Wahrzeichen
ihrer Stadt, und das soll so bleiben. Weder schnellere
Zugverbindungen noch bessere Flughafenanbindung locken sie. Viel zu
teuer, zu unnütz, zu zerstörerisch. Von einer neuen Protestkultur ist
die Rede – durch und durch bürgerlich

Lausitzer Rundschau: CSU-Chef Seehofer fordert Zuwanderungsstopp

Das jüngste Länderspiel gegen die Türkei hat
gezeigt, wie Integration in ihrer schönsten Vollendung funktioniert:
"Unser" Mesut Özil schoss Deutschland in aller Bescheidenheit mit zum
Sieg, und die Fans der Verlierer zeigten sich auf Berlins Straßen
friedlich und entspannt. Leider ist Integration in der Praxis
deutlich vielschichtiger. Vom Unwillen vieler hier lebender Muslime,
Deutsch zu sprechen, wird allenthalben berichtet. Von
Parallelgesellscha