TK-Innovationsreport – Techniker Krankenkasse kritisiert G-BA undÄrzteschaft

Der Zusatznutzen neuer Medikamente ist eines der
heißesten Streitthemen der Gesundheitswirtschaft. Wie viele
Untersuchungen vor ihm kommt auch der dritte Innovationsreport der
Techniker Krankenkasse (TK) mit einer eigenen Methode daher, um den
Zusatznutzen von Innovationen zu bewerten. Das von Prof. Dr. Gerd
Glaeske (Uni Bremen) entwickelte Konzept weicht deutlich von den
offiziellen Bewertungen des G-BA ab.

Glaeske ist Vater und Erfinder der Methodik des
TK-Innovationsreports.

BPI zum Innovationsreport der TK: Neue Arzneimittel kommen oft nicht im Versorgungsalltag an

Könnten wir wirklich auf viele
Arzneimittelinnovationen verzichten? Wohl kaum, denn dann würde man
Patienten neue Therapieoptionen vorenthalten. Glaubt man jedoch dem
Innovationsreport 2015, den die Techniker Krankenkasse heute
gemeinsam mit den Professoren Dr. Gerd Glaeske und Dr. Wolf-Dieter
Ludwig vorgestellt hat, dann stellen neue Arzneimittel häufig gar
keinen Fortschritt im Versorgungsalltag dar. Nur eines von 20
untersuchten Medikamenten erhielt demnach eine grü

TK stellt Innovationsreport 2015 vor: AMNOG verfehlt Einsparziel – Forschung findet nicht dort statt, wo sie benötigt wird

Das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG)
verfehlt sein Ziel auch im vierten Jahr deutlich. Es sollte
Einsparungen bei Arzneimittelverordnungen in Höhe von zwei Milliarden
Euro jährlich erzielen. 2014 wurden gerade einmal 320 Millionen
erreicht. "Die wirtschaftliche Entlastung der gesetzlichen
Krankenversicherungen ist also auf einem homöopathischen Niveau", so
Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse (TK).
"Wenn das AMNOG als viel z

Korrekturbedarf beim Morbi-RSA: Methodenfehler treibt Betriebskrankenkassen ins Minus – Niedriger Zusatzbeitragssatz in der GKV führt zu fehlenden Einnahmen von insgesamt 420 Millionen Euro

Der Blick auf die Finanzen der gesetzlichen
Krankenkassen für das I. Halbjahr 2015 zeigt, dass die
Rahmenbedingungen durch die im Jahr 2014 umgesetzten Änderungen,
einen fairen Preis- und Qualitätswettbewerb weiterhin verhindern.

"Die gerechte Verteilung der Mittel aus dem Gesundheitsfonds durch
die jetzigen Regeln des Morbi-RSA begünstigen einige Kassen und
Kassenarten in den Zuweisungen. So gelingt es einigen Kassen, trotz
niedrigem Zusatzbeitrag, noch Finanzr

Gilead Sciences GmbH begrüßt vorzeitige Einigung zum Erstattungsbetrag für Harvoni® mit dem GKV Spitzenverband

Neuer Preis für innovatives
Hepatitis-C-Medikament tritt bereits 3 Monate vor Ablauf der
gesetzlichen Frist in Kraft

Der Arzneimittelhersteller Gilead Sciences GmbH und der
Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband)
haben sich vorzeitig auf einen Erstattungsbetrag für das Arzneimittel
Harvoni® (einmal tägliche Wirkstoffkombination aus Ledipasvir und
Sofosbuvir) zur Behandlung der chronischen Hepatitis-C-Infektion bei
Erwachsenen geeinigt.

moove goes Luxemburg: vitaliberty und DKV Luxembourg starten Partnerschaft für gesunde Unternehmen im Großherzogtum

Die DKV Luxembourg geht neue Wege in
Sachen Gesundheitsvorsorge und -prävention und setzt ab Oktober 2015
auf moove -Tu–s für Dich!, die digitale Lösung für Betriebliches
Gesundheitsmanagement des Mannheimer Anbieters vitaliberty. Nicht nur
Luxemburgs Unternehmen und deren Beschäftigte profitieren von der
innovativen E-Health-Lösung – auch die eigenen Mitarbeiter des
Versicherers nutzen die maßgeschneiderten Gesundheitsprogramme um
aktiv und gesund zu b

355 Millionen Euro von der Versicherung zurück

In der ersten Septemberwoche werden rund 415.000
Debeka-Versicherte gerne einen Blick auf ihren Kontoauszug werfen:
Denn dann zahlt die größte deutsche private Krankenversicherung
Debeka insgesamt rund 355 Millionen Euro Beitragsrückerstattung (BRE)
an ihre Mitglieder für das Jahr 2014 zurück. Damit werden diejenigen
belohnt, die keine Kosten verursacht und kleinere Arztrechnungen aus
eigener Tasche beglichen haben. "Auch damit leisten wir einen Beitrag
zu kos

Zahnpflege: Frauen vor Männern / Online-Zahnumfrage zeigt: Männer nehmen es mit der Zahnpflege nicht ganz so genau

Möglichst weiße Zähne und ein strahlendes
Lächeln gelten als Ausdruck gesunder Zähne. Die Folge: Der Anspruch
an Zahngesundheit und Zahnpflege ist in den letzten Jahren gestiegen.
Eine Tatsache, die unter anderem durch die Vierte Deutsche
Mundgesundheitsstudie (DMS IV) gestützt wird. Demnach nehmen ein
positives Mundpflegeverhalten und der regelmäßige Zahnarztbesuch bei
allen Altersgruppen einen hohen Stellenwert ein.

Doch wie genau nehmen es Ve

BKK: Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) in Pflegeheimen – Der richtige Weg zur Ausschöpfung gesundheitlicher Potenziale

"Gesundes Arbeiten in sozialen Bereichen" ist das
Motto der heutigen Veranstaltung von BKK Dachverband und BKK Diakonie
in Düsseldorf. An der zweistündigen Podiumsdiskussion nimmt auch
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) teil.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Die vielen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Pflegeeinrichtungen geben
jeden Tag ihr Bestes, um für pflegebedürftige Menschen da zu sein. Es
ist die gemeinsame

Reif für die Tonne: Elektronische Gesundheitskarte erstickt in Problemen

Und täglich grüßt das Murmeltier: Wieder einmal
werden die Tests für die elektronische Gesundheitskarte (eGK)
verschoben. Hieß es einst, im Oktober 2014 gehe es los, folgte
alsbald der neue Starttermin April 2015, dann November 2015 und nun
1. Quartal 2016. "Es ist unverantwortlich und nahezu lächerlich, dass
Politik und Krankenkassen weiter einer Illusion hinterherjagen und
trotz aller Pannen, in den Sand gesetzter Millarden und gegen jede
Vernunft an