Sie waren Sonnenkönige, nun sind einige von ihnen
Bettler: Viele der deutschen Solarunternehmen stecken in argen
Schwierigkeiten, eine Pleitewelle rollt. Wie konnte das geschehen?
Die Branche schiebt die Schuld auf die Bundesregierung. Wegen der
außerplanmäßigen Kürzung der Förderung für die Photovoltaik. Darin
steckt ein Körnchen Wahrheit, aber zum überwiegenden Teil Ablenkung.
Richtig ist, dass die Kürzung zu kurzfristig kam, sodass
Was mir am meisten fehlt, das ist Zeit, hört
man oft. Und in der Tat: Wer einen Vollzeitjob hat und/oder Beruf und
Familie unter einen Hut bekommen muss, ist gezwungen, sich den Tag
gut einzuteilen – um ein wenig Luft für persönliche Dinge zu haben.
Die meisten versuchen das durch eine straffe Terminplanung oder
buchen gar ein Seminar für Zeitmanagement. Doch weil wir Zeit alle
anders empfinden, kommt man mit scheinbar objektivierbaren Methoden
hier nicht wirklich weite
Es war abzusehen, oder? Die noch immer relativ
junge Solarbranche reguliert sich selbst. Die Kräfte des Marktes,
frei nach Adam Smith, entfalten sich und das, was in der Konkurrenz
nicht bestehen kann, geht eben unter. Am Ende bleiben die wenigen
Großen übrig, die am billigsten produzieren und deshalb ihr Produkt
für den niedrigsten Preis auf den Markt werfen können und –
vielleicht noch wichtiger – die nicht von irgendwelchen Spekulanten
über Monate in den
Mit der Auslobung des Telematik Awards möchte die Fachzeitung Telematik-Markt.de eine positive Signalwirkung für die aufstrebende Branche der Telematik erzeugen und ihr mit ihrem Partner, dem Verband der Automobilindustrie, langfristig eine einheitliche Plattform an einem zentralen Messestandort im Herzen Europas schaffen.
Der Streit zwischen Deutschland und der Schweiz
schreckt viele Steuersünder auf. "Ich rate jedem Steuersünder,
schnell reinen Tisch zu machen und eine Selbstanzeige beim Finanzamt
zu stellen, bevor die Steuerfahnder ihm auf die Schliche kommen",
sagte Horst Vinken, Präsident der Bundessteuerberaterkammer, der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Mit
einer korrekten Selbstanzeige entgeht er wenigstens der
strafrecht
Es wird finster in Bitterfeld. Heute will Q-Cells Konkurs
anmelden. Damit steht nicht nur der vierte große deutsche
Solarhersteller vor der Pleite. Hier kommt eine ganze Branche vor den
Insolvenzrichter. Einer der größten Subventionsskandale der deutschen
Geschichte erreicht somit einen traurigen Höhepunkt.
Besonders bitter: Tausende Beschäftigte und ihre Familien müssen
die Folgen einer katastrophalen Staatsförde
Vielleicht haben die neuen Umfrageergebnisse
FDP-Chef Philipp Rösler so sehr deprimiert, dass er nun – koste es,
was es wolle – die Liberalen in die Schlagzeilen hieven will. Weniger
als ein Fünftel der von der Forschungsgruppe Wahlen Befragten sehen
die FDP bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen noch die
Fünf-Prozent-Hürde nehmen und nur jeder Vierte rechnet damit, dass
Rösler am Ende des Jahres noch Parteivorsitzender ist.
Die hohe Arbeitslosigkeit in Europa geht uns
alle an. Zum einen ist sie eine Gefahr für die politische Stabilität.
Generalstreiks in Spanien und Griechenland haben darauf einen
Vorgeschmack geliefert. Zum anderen bedroht insbesondere das
Nord-Süd-Gefälle das wirtschaftliche Gleichgewicht im gesamten
Euroraum. Deutschland kann sich zwar als Wachstumslokomotive
innerhalb der EU rühmen – doch wenn Aufträge aus den Nachbarländern
ausbleiben, weil dort schlich
Mag sein, dass es im Gerangel um die Fördermillionen
für Elektromobilität um industriepolitische Prioritäten ging. Dann
hätten die deutschen Schwergewichte der Branche wie VW und Daimler
mit ihren Bundesländern Niedersachsen und Baden-Württemberg von
vornherein die bessere Startposition gehabt. Doch beim Buhlen um
Bundesgeld und internationale Aufmerksamkeit hat sich NRW auch nicht
besonders geschickt angestellt. Mit einem wilden Sammelsurium aus
Projekte
Ulm, Leitartikel zu Deutsche Bahn, Ausgabe vom
03.04.2012 Rüdiger Grube kommt mit dem ICE aus London, bequem und
superpünktlich. In Stuttgart mietet er sich ein Elektroauto von der
Bahn und lädt Winfried Kretschmann ein, um sich die Neubaustrecke
nach Ulm anzuschauen. "Kretschmann liebt dieses Projekt inzwischen",
ist sich der Bahn-Chef sicher. Das ist seine Vision vom Frühjahr
2020, wenn die neue Unternehmensstrategie aufgeht, die er jetzt
präsentierte.