Seit einem Jahr gehört die Steag einem Verbund aus
Ruhrgebietsstadtwerken. Das mag arg früh sein für eine Bilanz, doch
die ersten Zahlen senden keine guten Signale. Der Stromproduzent muss
an seine Rücklagen gehen, damit die Stadtwerke in den Genuss einer
Ausschüttung kommen. Allerdings ist Genuss ein kühnes Wort. Bochums
Stadtwerkechef Bernd Wilmert sagte gestern, dass der Bochumer Anteil
reiche, um Zinsen und Tilgung für jenen Kredit zu bedienen, mit dem
Eine Presse-Mitteilung, in der eigentlich nichts
Neues steht, sagt zuweilen dann doch etwas aus. Auch, dass sich
offenbar alle Beteiligten der gestrigen Aufsichtsratssitzung
aufgesagt haben, nichts weiter zu sagen, deutet darauf hin: Die
Zeichen stehen auf Deeskalation, vorerst jedenfalls. Dafür spricht
auch die Betonung der Sozialpartnerschaft in der Erklärung von
Management und Betriebsräten von GM und Opel. Augenscheinlich ist die
Führung von General Motors zu dem Sc
Knapp zehn Jahre ist es her, dass Thomas
Middelhoff beim Familienunternehmen Bertelsmann gegangen wurde. Die
nach seinem Expansionskurs nötigen Aufräumarbeiten unter Gunther
Thielen brauchten viel Zeit, das Zurückdrehen band Kapazitäten,
beschränkte den finanziellen Spielraum, und es fehlte das Agieren am
Markt. Abgesehen von dem – in der Dimension sehr überschaubaren –
Musikrechte-Joint-Venture mit Finanzinvestor KKR blieb Expansion ein
Fremdwort.
Die Geschichte der Drogeriemarktkette Schlecker ist keine
ruhmreiche. Soviel lässt sich bereits heute festhalten, auch wenn das
letzte Kapitel noch nicht geschrieben ist. Ein von Macht besessener
Unternehmer gründete einen Handelsbetrieb und formte aus diesem mit
zweifelhaften Methoden den größten Drogeriemarktkonzern Deutschlands.
Den Kampf gegen seine Konkurrenten führte Anton Schlecker
ausschließlich über den Preis.
Die Schlecker-Pleite ist ein Drama. Eine Pleite
mit Ansage. Die Leidtragenden sind die Frauen, die den Laden
irgendwie am Laufen halten mussten. Sie müssen die Managementfehler
ausbaden. Ihnen droht die Arbeitslosigkeit – oder die
Transfergesellschaft. Es wirkt hartherzig, wenn Niedersachsen nicht
zur Finanzierung einer solchen Auffanggesellschaft bereit ist. Doch
die Zweifel sind berechtigt. Warum soll der Staat hier eingreifen,
bei der Pleite eines kleinen Handwerksbetriebs jedoch
(Thurnau, 22.03.2012) Auch wenn sich die Welt in den sozialen Netzwerken tummelt: Den richtigen Ansprechpartner zu finden, ist auch in Zeiten von Facebook, Twitter und Xing nicht unbedingt einfacher geworden. Ganz anders beim oberfränkischen Hochschultag am heutigen Donnerstag: Hier trafen Wissenschaftler mit aktuellen Forschungsprojekten im Gepäck, auf Unternehmensvertreter, die diese Ergebnisse gut brauchen können.
Wie der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch während des
Gipfeltreffens für nuklearen Sicherheit (26. bis 27. März 2012) in
Seoul (Südkorea) erklärte, bleibt der physische Schutz von
Nuklearanlagen, von Nuklearmaterial und anderen radioaktiven Stoffen
sowie der damit in Verbindung stehenden Infrastruktur nach wie vor
eine Schlüsselstrategie zur Erhöhung der nuklearen Sicherheit. Vor
weniger als einer Woche hatte die Ukraine ihren gesamten Bestand
Angesichts der neuen Gerüchte um eine
Schließung des Bochumer Opel-Werkes schließt NRW-Arbeitsminister
Guntram Schneider (SPD) Staatshilfen für Opel aus. "Darüber wurde
vor drei Jahren viel diskutiert. Aber diesmal ist die Situation eine
andere", sagte Schneider der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen
Post" (Donnerstagsausgabe). "Die Opel-Mutter General Motors hat
anders als damals keine finanziellen Engpässe", sagte S
Euro-Zone braucht für Fortbestand gemeinsame
Wirtschaftsregierung, gemeinsames Budget und abgestimmte
Steuerpolitik / Aufteilung der Währungsunion in Nord- und Süd-Euro
mögliche Option / Scheitern des Euro hätte Konfliktspirale zur Folge
Die Krise in Griechenland und die Euro-Krise sind für den
französischen Ökonom Christian Saint-Étienne zwei verschiedene Paar
Schuhe. "Selbst wenn man die Krise in Griechenland löst, löst das