Börsen-Zeitung: Nur ein wenig Zwang, Kommentar zur Wiederbelebung des Bankenrettungsfonds Soffin, von Angela Wefers.

Eigentlich sollte das Thema Staatsknete für
Kreditinstitute abgehakt sein. Aus gutem Grund hatte der Gesetzgeber
den Bankenrettungsfonds Soffin Ende 2010 für neue Hilfen
dichtgemacht, damit auch den Letzten in der Branche klar war, dass
diese staatliche Aktion von milliardenschwerem Ausmaß nicht auf Dauer
angelegt ist. Nun ist er wieder da – der Soffin. Das Bundeskabinett
hat beschlossen, der Gesetzgeber wird das Seinige in den ersten
Wochen des Jahres 2012 tun.

Der Sub

WAZ: Ein Funken Hoffnung – Kommentar von Sven Frohwein

Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne
Ende, mögen sich viele Teldafax-Kunden gedacht haben, als der
Energie-Discounter im Juni dieses Jahres Insolvenz anmelden musste.
Viele, die Strom und Gas vom Troisdorfer Unternehmen bezogen hatten,
waren in Vorleistung gegangen und hatten sich mittlerweile damit
abgefunden, Hunderte, vielleicht sogar Tausende Euro abzuschreiben.
Für einige kommt es nun aber noch dicker. Weil sie vielleicht
unachtsam bei der Vertragsunterzeichnung

ThomasLloyd: Finanzwissen tut Not

Das Mannheimer Ipsos-Institut bringt es auf den Punkt: Wir Deutschen wissen immer weniger vom Finanzmarkt. Für die spezialisierte Investmentbank ThomasLloyd eine fatale Entwicklung.

Convenience-Shops müssen Allrounder sein 16. Handelsblatt Jahrestagung „Handel und Wandel in Tankstellen und Convenience-Shops“ 29. Februar und 1. März 2012, Pullman Cologne, Köln

14. Dezember 2011. "Die Entwicklung im
vergangenen Jahr zeigt deutlich, dass Convenience-Shops neue
Konzeptideen brauchen, um den je nach Standort sehr unterschiedlichen
Ansprüchen der Kunden – von Impulskauf über Gastronomie bis hin zur
Nahversorgung – gerecht zu werden", erklärte Hans Jürgen Krone
(Convenience Shop), Vorsitzender der 16. Handelsblatt Jahrestagung
"Handel und Wandel in Tankstellen und Convenience-Shops" (29. Februar
und 1. März

Kölner Stadt-Anzeiger: Stellenabbau bei der WestLB größer als angenommen

Köln. Bei der WestLB steht mehr als jeder zweite der
noch rund 4.400 Arbeitsplatz auf der Kippe. Die Abwicklung der
Landesbank wird damit mehr Arbeitsplätze vernichten als bislang
angenommen. "Am Ende werden sich etwa 2.500 Mitarbeiter eine andere
Beschäftigung suchen müssen", sagte ein Vertreter der Eigentümer dem
"Kölner Stadt-Anzeiger". Ursprünglich waren die beiden
Sparkassen-Verbände in NRW und die Landesregierung, in deren B

Mittelbayerische Zeitung: Verführerischer Boom / Audi vor Mercedes: Die Ingolstädter profitieren besonders vom Boom in China.

von Bernhard Fleischmann

Audi ist der Aufsteiger der vergangenen Jahre. Eine weitgehend
stimmige Modellpolitik, hoher Qualitätsanspruch, gefälliges Design
und aggressives Marketing machen die Ingolstädter zum ebenbürtigen
Wettbewerber im Dreierkonzert mit BMW und Mercedes. Allen drei
Luxus-Herstellern geht es derzeit gut, Daimler nur nicht ganz so
blendend wie den beiden Bayern. Und das wird auf absehbare Zeit auch
so bleiben. Den Schwaben steht eine Aufholjagd mit

Neue OZ: Kommentar zu Agrar / Bauernverband

Neue Chancen

Viel Licht, wenig Schatten: Die Bilanz der Agrarwirtschaft in
Deutschland für 2011 fällt erfreulich positiv aus. Am besten lief das
Geschäft für die Getreideerzeuger. Sie profitieren von den weltweit
steigenden Preisen infolge der anziehenden Nachfrage. Immer mehr
Menschen brauchen immer mehr Nahrung – und Weizen & Co. gehören zur
Grundverpflegung.

Erfreulich auch die Entwicklung bei den Milchbauern. Bei ihnen ist
der Absatz ebenfalls gewachs

WAZ: Eon und die Energiewende. Kommentar von Thomas Wels

Bundeskanzlerin Merkel befand gestern, der
drastische Stellenabbau in der Energiewirtschaft habe nicht direkt
mit der Energiewende zu tun; letztlich werde sie zu mehr
Arbeitsplätzen führen. Das ist eine ebenso erwartbare wie gewagte
Aussage. Natürlich hat auch der Blitzausstieg Folgen für
Arbeitsplätze. Nicht nur, weil deutsche AKW deutlich eher vom Netz
müssen als die Regierung vor Fukushima versprochen hatte. Auch weil
die Investitionen in erneuerbare Energ

Börsen-Zeitung: Mandat nicht überdehnen, Kommentar zum Verhältnis Bundesbank/Parlament in IWF-Fragen, von Claus Döring.

Manche Bundestagsabgeordnete tun sich mit ihrer
Verantwortung in der Schuldenkrise und für die Hilfsmaßnahmen für
andere Eurozonenländer immer noch schwer, trotz der klaren Ansage des
Bundesverfassungsgerichts. Und auch bezüglich der Unabhängigkeit der
Deutschen Bundesbank scheint die Verantwortung führender
Abgeordneter, aktuell der Koalitionsfraktionen CDU und FDP, über
plakative Formeln kaum hinauszugehen. Nicht anders sind die
Reaktionen aus dem

Neues Deutschland: Kanada steigt aus Klimaschutzprotokoll aus: Kyoto-Signal

Gerade erst hatte sich die Staatengemeinschaft beim
UN-Gipfel in Durban auf einen Kompromiss beim globalen Klimaschutz
geeinigt – und schon zeigt einer der großen Treibhausgasemittenten,
dass selbst diese maue Einigung schon wieder Makulatur ist: Kanada
verlässt das Kyoto-Protokoll, das trotz aller Lücken und
Konstruktionsmängel einzige verbindliche internationale
Klimaschutzabkommen. Damit könnte die ultrakonservative Regierung in
Ottawa einen Stein ins Rollen br