Wenn Arbeitgeber und Gewerkschaften um Geld oder
bessere Arbeitsbedingungen ringen, ist das nichts für
Harmonie-Süchtige. Bei einem Arbeitskampf kracht es schon mal.
Besonders sauer reagiert ein Teil der Öffentlichkeit immer dann,
wenn Streiks Busse, Bahnen oder Kindergärten lahmlegen, oder – wie im
Fall der Fluglotsen – wohlverdiente Urlaube bedroht sind. Dann steht
schnell die Frage im Raum: Darf die das, die Gewerkschaft?
Nun ist es plötzlich wieder da, das Gespenst einer
Weltwirtschaftskrise. Dabei war es nie wirklich weg.
Wie sollte es auch? Schließlich hat sich an der Schuldenkrise seit
dem Zusammenbruch der Lehman-Bank nichts geändert. Im Gegenteil: Die
Wahrheit ist, dass die Vereinigten Staaten wie auch die Europäer die
Schuldenkrise mit neuen Schulden bekämpft haben. Zugegeben: Eine
bessere Idee gab es auch unter den Ökonomen nicht, als den
schlimmsten Wirtschaftseinb
Zum Schluss zählt das, was hinten herauskommt. Ob
die Weisheit von Altkanzler Kohl auf RWE zutrifft? Bei aller
Gesichtswahrung, die die Tandem-Lösung mit Peter Terium als Nummer
eins und Rolf Martin Schmitz als Nummer zwei mit sich bringt, hat es
herbe Verletzungen auf der Seite der Kapitaleigner gegeben. Im Sinne
des Unternehmens kann es aber nur heißen: Mund abputzen und
weitermachen.
Das wird schwer genug: Zehn Monate nebeneinander stehen nun den
Alpha-Tieren Gro&sz
Das BildungsmaklerNetzwerk baut ein flächendeckendes Netzwerk für unabhängige Bildungsberatung in Deutschland auf. Die unabhängige Bildungsberatung erfreut sich einer immer größer werdenden Nachfrage durch die Bürger, nur fehlen dafür die persönlichen Ansprechpartner vor Ort.
Es ist immer das gleiche Ritual. Kaum stuft eine
Ratingagentur die Kreditwürdigkeit eines Staates herab, beklagt
erzürnt die Politik die Macht derlei Institute. Das war in Irland so,
in Spanien, zuletzt in Griechenland. Jetzt also ist Amerika dran. Als
käme das aus heiterem Himmel, macht sich allerorten Panik breit. Die
Aktienmärkte sind verunsichert, die Zentralbanken hektisch wachsam,
die Politiker verwirrt. Ob das berechtigt ist, wird sich noch zeigen.
Eine historische
Standard &Poor–s hat also Wort gehalten.
Einsparungen in Höhe von vier Billionen Dollar hatte der
US-Rating-Riese unlängst von den USA gefordert – sonst werde er den
Vereinigten Staaten die Bestnote AAA aberkennen. Die USA konnten sich
nur auf knapp 2,5 Billionen Dollar einigen und haben als
"Verschuldete Staaten von Amerika", die mit ihrem absurden
Polit-Theater eine neue Benchmark in Sachen fiskaler
Verantwortungslosigkeit gesetzt haben, nun zurecht die Quittung
Standard &Poor–s hat also Wort gehalten.
Einsparungen in Höhe von vier Milliarden Dollar hatte der
US-Rating-Riese unlängst von den USA gefordert – sonst werde er den
Vereinigten Staaten die Bestnote AAA aberkennen. Die USA konnten sich
nur auf rund 2,5 Milliarden Dollar einigen und haben als
"Verschuldete Staaten von Amerika", die mit ihrem absurden
Polit-Theater eine neue Benchmark in Sachen fiskaler
Verantwortungslosigkeit gesetzt haben, nun zurecht die Quittung
Der US-Ökonom Michael Burda hat Standard & Poor–s
für die Herabstufung des US-Ratings scharf kritisiert. "Ich bin
empört", sagte der Makroökonom, der an der Berliner
Humboldt-Universität lehrt, dem Tagesspiegel (Montagausgabe). "Das
Timing ist sehr seltsam. Ausgerechnet jetzt legen die Ratingagenturen
nach, wo das große politische Implikationen hat." Wenn überhaupt,
wäre 2008 der plausiblere Zeitpunkt für eine Senkung de
Die Skandale des Versicherungskonzerns Ergo
beschäftigen auch den Versicherungsombudsmann. "Die Leute sind schon
sauer, das merkt man", sagte der Leiter der Schlichtungsstelle,
Günter Hirsch, dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Er bekomme immer
wieder Beschwerden, die mit dem Thema "Lustreisen der Vermittler auf
Kosten der Kunden" garniert seien, sagte der Jurist. "Etwa wenn sich
jemand über die seiner Meinung nach zu niedrige Überschussbeteiligun
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