Mittelbayerische Zeitung: Was Börsianer wollen
Kommentar zu Osram

Osram geht an die Börse – die schöne Tochter
von Siemens muss hinaus ins Rampenlicht des Finanzmarkts, sich dort
den kritischen Augen der Investoren stellen. Keine leichte Aufgabe,
auch nicht für eine Sparte, die seit Jahren glänzende Ergebnisse
liefert. Es ist verständlich, dass unter den Mitarbeitern nun die
Skepsis wächst und man braucht sich auch nichts vormachen – an der
Börse zählen weniger Schönheit denn zwei Parameter: Ertrag und
Erwart

Börsen-Zeitung: Abschied auf Raten, Kommentar von Stefan Kroneck zum angekündigten Börsengang der Siemens-Tochter Osram

Jetzt ist amtlich, worüber in den Wochen zuvor
schon spekuliert wurde: Siemens trennt sich von Osram via Börsengang.
Damit setzt der Dax-Riese nach Epcos (1999) und Infineon (2000) zum
dritten großen Initial Public Offering (IPO) einer Tochter an. Was
Investmentbanker aufgrund ihrer Hoffnung auf ein lukratives
IPO-Mandat und die Siemens-Aktionäre aufgrund ihrer Erwartung einer
Sonderausschüttung (Erlös aus Börsengang) in Verzückung versetzt,
wirft a

WAZ: Letzter Akt naht im E 10-Theater
– Kommentar von Gerd Heidecke

Mische nie Benzin mit Alkohol, lautet einer der
ältesten Sprüche zur Sicherheit im Straßenverkehr. Und wenn man es
dennoch tut? Seit gestern ist das scheinbar endlose
Kasperletheaterstück um den ungeliebten E 10-Kraftstoff um einen
absurden Akt reicher. Die deutsche Automobilindustrie erneuert ihr
Lippenbekenntnis zum vorgeblichen Biosprit, anstatt lautstark auf
seine (technische) Ungefährlichkeit zu schwören: "Wir zahlen jeden
möglichen Motorschad

WAZ: Haniel legt bei Umsatz
und Gewinn kräftig zu

Der Duisburger Familienkonzern Haniel hat einen
kräftigen Sprung bei Umsatz und Ergebnis verzeichnet. "Wir blicken
auf ein ganz erfreuliches Jahr zurück", sagte Haniel-Vorstandschef
Jürgen Kluge den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe
(Mittwochausgabe). "Wir werden den Umsatz deutlich steigern – um
knapp drei Milliarden Euro auf etwa 27 Milliarden Euro. Und das
Ergebnis vor Steuern wird sich vervielfachen." Auch die Zahl der
Beschäftigten sei ges

IT-Portal selectIT4 startet Spendenprogramm

IT-Portal selectIT4 startet Spendenprogramm

Hesel, 29. März 2011 – Das IT-Portal selectIT4 startet das Spendenprogramm „selectIT4:kids“. Ziel des Programms ist es, Organisationen zu unterstützen, die sich benachteiligten Kindern und Jugendlichen annehmen, unterstützen und nachhaltig fördern. Die erste Spendenaktion „500.000 Klicks!“ kommt dem Kinderschutzbund in Leer zugute. selectIT4 sieht in selectIT4:kids den ersten wesentlichen Baustein in der social commitment-Philosophie.

Der Tagesspiegel: Total produziert wieder mehr Super

Die mangelnde Nachfrage nach dem neuen
E10-Kraftstoff veranlasst den Total-Konzern, seine Produktion in der
Raffinerie Leuna umzustellen. "Wir passen uns dem aktuellen
Verbraucherverhalten an", sagte ein Total-Sprecher am Montag dem
Berliner "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe). Es werde nun wieder mehr
Super-Kraftstoff produziert. Wegen der Nachfragesituation an den
Tankstellen sei deshalb eine "kostenintensive Anpassung von
Raffinerien, Lagerkapazitäten und Bel

Neue OZ: Kommentar zu EU / Verkehr / Bahn

Wer soll das bezahlen?

Die Pläne der EU in allen Ehren: Aber allein bis zum Ende dieses
Jahrzehnts soll der Ausbau der Bahnstrecken EU-weit 550 Milliarden
Euro kosten, wer soll das denn bezahlen?

Klar ist, dass überall in der Gemeinschaft der Verkehr auf den
Straßen von Jahr zu Jahr zunimmt. Städte und Autobahnen ersticken
immer mehr unter dem Individualverkehr, hier muss zweifellos etwas
geschehen. Güter gehören, wie schon seit Jahrzehnten gefordert,

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Nachwuchsproblemen in der Wirtschaft

Einmal mehr hat eine Umfrage zutage gebracht,
worum sich Unternehmen kümmern müssen, wenn sie wettbewerbsfähig
bleiben wollen: um Mitarbeiter. Wo findet man sie? Auf dem deutschen
Arbeitsmarkt – aber nur mit Glück. Im Ausland – aber nur mit
Kontakten. Man findet die Mitarbeiter von morgen vor allem an den
Schulen. Unternehmen, die sich noch immer zieren, Ausbildungsplätze
anzubieten, müssen sich über Nachwuchsprobleme nicht wundern.
Natürlich ist es

Börsen-Zeitung: Gefahren für die EnBW, Kommentar zu den Folgen des Machtwechsels in Stuttgart von Bernd Weber

Der Machtwechsel in Baden-Württemberg könnte
speziell beim regionalen Stromversorger EnBW erhebliche Veränderungen
mit sich bringen; dem Unternehmen, an dem das Land seit Dezember 2010
und einem auf Pump finanzierten Milliarden-Deal mit 45% beteiligt
ist. Denn in der Energiepolitik und speziell bei der Kernkraft
vertritt die künftige grün-rote Stuttgarter Landesregierung eine
deutlich andere Linie als die aus dem Amt gewählte CDU-FDP-Koalition.

Aber auch wen