Angela Merkel macht in der Steinkohlefrage alles
andere als eine gute Figur. Auch wenn es nun allerorten heißt, die
Bundeskanzlerin habe sich gegen den widerborstigen
Bundeswirtschaftsminister Brüderle durchgesetzt, ist doch die große
Frage: Wo eigentlich hat sich Merkel durchgesetzt?
In Wahrheit wird doch ein Teil des deutschen Steinkohlegesetzes
trotz anderslautender Aussagen im Koalitionsvertrag verändert.
Vordergründig mag das Streichen der Revisionsklau
Widersprüche sind für Politiker kein Problem, so
lange sie weit genug auseinander liegen. So hat noch jede Regierung
in Krisenzeiten betont, die Politik könne keine Arbeitsplätze
schaffen. Und noch jede Regierung hat im Aufschwung den Eindruck
geweckt, genau das getan zu haben. Einzig deshalb drängelte sich
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vor und verkündete schon
gestern die heute veröffentlichte Arbeitslosenzahl. Erstmals seit der
Krise sind
Dresden, 27.10.2010 | Weiterbildung und Zusatzqualifikationen sind aktuell entscheidende Stichwörter bei Personalchefs. Umfragen ergeben, dass gerade privates Engagement in der nebenberuflichen Weiterbildung als positiv gewertet bzw. vorausgesetzt wird.
27. Oktober 2010. Die Wirtschaft boomt, doch die
Arbeitnehmer merken nichts davon. Arbeitgebervertreter aus allen
Branchen sehen keinen Spielraum für Lohnerhöhungen. Warum kassieren
die Unternehmer dicke Gewinne, während die Arbeiter auf der Strecke
bleiben?
Darüber diskutiert Michel Friedman mit Dietmar Bartsch, Die Linke,
stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und Armin Laschet, CDU,
Mitglied im Bundesvorstand der CDU und der Kandidat für den
Landesvorsitz
Die Einnahmen der Städte und Gemeinden lassen sich nur durch eine
Reform der Kommunalfinanzen verstetigen. Das Institut der deutschen
Wirtschaft Köln schlägt deshalb vor, die Gewerbesteuer durch einen
Zuschlag zur Körperschaftssteuer und einen größeren Anteil der
Gemeinden an der Umsatzsteuer zu ersetzen. Statt 3,7 würden dann 29,1
Milliarden Euro Umsatzsteuer an die Kommunen fließen. Um zugleich das
Steueraufkommen gleichmäßig unter d
Aldi und Lidl haben nach Ansicht der
Verbraucher auch beim Einkaufserlebnis die Nase vorn. Dies ergibt
eine exklusiv für HORIZONT, Zeitung für Marketing, Werbung und Medien
(Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) durchgeführte Umfrage unter
1000 Personen ab 14 Jahren. Vor allem Lidl hat in den Augen der
Befragten einen Sprung nach vorn gemacht: Gegenüber der identischen
Umfrage von Oktober 2008 legt die Handelskette in der Kategorie
"besonders angenehmes Einkaufs
Die Anzeichen mehren sich, dass es auf dem
internationalen Stahlmarkt noch längst nicht wieder so rund läuft wie
von Optimisten erhofft. Schon vor zwei Wochen hat Posco aus Südkorea
– immerhin der drittgrößte Stahlkocher weltweit – die Prognosen
zurückgeschraubt. Der größte amerikanische Konkurrent US Steel musste
nun tiefrote Zahlen für das dritte Quartal verkünden. Und
Weltmarktführer ArcelorMittal erschreckte die Märkte mit ein
Wie profitieren junge Menschen vom
Konjunkturaufschwung? Tun sie es überhaupt? Die Situation auf dem
Ausbildungsmarkt ist besser geworden – und doch wieder nicht.
Einerseits haben die Unternehmen die Zahl der Ausbildungsplätze
aufgestockt. Immerhin zehn Prozent mehr als noch vor einem Jahr sind
es allein in Ostwestfalen-Lippe. Das ist gut und schön, obgleich man
bei all der Lobhudelei nicht vergessen darf, dass den Firmen nichts
anderes übrig bleibt, als mehr junge Men
Es herrscht ein besonderes Verständnis von Verantwortung bei
vielen Spitzenbankern: Haben sie Unsummen verzockt, rufen sie nach
dem Staat als Retter. Und verabschieden sich mit großer Abfindung,
damit ihre Nachfolger die Suppe auslöffeln. Wird ein Manager wegen
Unfähigkeit ohne Scheck gefeuert, taucht er vor Gericht auf, um
Millionen einzuklagen.
Da ist es erfreulich, wenn sich die BayernLB so etwas nicht mehr
bieten lässt. Und die al
Auch ein Bundeswirtschaftsminister Brüderle (FDP)
ist offenbar lernfähig – wenn auch spät. Es war längst überfällig,
dass Brüderle im Kohlestreit nachgibt und nicht mehr auf den
vorzeitigen Ausstieg 2014 pocht. Ein weiteres Beharren darauf wäre
ein fatales Signal an die EU-Kommission gewesen. Wie bitte soll
Bundeskanzlerin Merkel (CDU) alle anderen Staaten von deutschen
Kohlesubventionen bis 2018 überzeugen, wenn ihr der eigene Minister
in den