Ausgabe vom 12.03.2015 Nein, ernst nehmen kann man diesen Haufen
griechischer Politchaoten längst nicht mehr. Die neueste Volte der
beiden hellenischen Unruhestifter ist einfach nur lächerlich: 332
Milliarden Euro Reparationszahlungen soll Deutschland den Griechen
überweisen. Passenderweise steht Athen gerade mit 320 Milliarden in
der Kreide. Damit wäre das Problem gelöst. Alles ganz einfach. Und
wenn Deutschland nicht mitzieht, dann w
Die Buchmesse schaut diesmal besonders auf
die deutsch-israelische Zweisamkeit. Vor 50 Jahren haben beide Seiten
miteinander diplomatische Beziehungen aufgenommen, und das wird –
gefeiert, kann man nicht sagen. Reflektiert wird es nun. Dabei ist
schon das Jubiläum ein trügerisches. Denn erinnert wird dabei an die
50 Jahre, in denen sich die Bundesrepublik Deutschland und Israel
annäherten. Der andere deutsche Staat, die DDR, bemühte sich erst in
den Tagen seines Unterga
Was würden die Ukrainer empfinden, wenn die
Kanzlerin neben dem von seiner Militärmacht beseelten Putin stünde
und in die Kameras lächelte? Ihre Absage ist kein Affront gegenüber
den Siegern über die Nazibarbarei. Denn erstens gedenken Merkel und
Putin ihrer an der Kremlmauer, und zweitens hat nicht Russland die
Menschheit von der Geißel befreit, sondern es waren Menschen aller
Völker der Sowjetunion. Darunter nicht wenige Ukrainer. Auch wenn man
in
Wer gehofft hatte, Antworten auf alle wichtigen
Fragen zu den zwei neuen Eon-Konzernen zu erhalten, wurde enttäuscht.
Die Ausführungen von Vorstandschef Johannes Teyssen bei der
Bilanz-Vorlage drehten sich mehr um Vergangenheit und Gegenwart,
weniger aber um die Zukunft von Deutschlands größtem Energiekonzern.
Die Zweiteilung von Eon ist beschlossene Sache. Was das genau für
Mitarbeiter, Standorte und Management bedeutet, bleibt einstweilen
offen. Mehr will Teysse
Baden-Württemberg bekommt nun also auch etwas,
das die anderen 15 Bundesländer bereits auf den Weg gebracht oder
bereits umgesetzt haben: Ein eigenes Kontrollgremium, welches den
Verfassungsschützern auf die Finger schauen soll.
In seltener Einigkeit verständigten sich alle Fraktionen auf die
Grundzüge, nur in der Frage von Vorsitz und Besetzung dürfte es noch
die landespolitisch üblichen Winkelzüge geben. Angesichts des Streits
um die Rolle des V
Die Spur im Mordfall des Putin-Kritikers Boris
Nemzow führt nach Tschetschenien – so jedenfalls lautet die
offizielle Version der kremlhörigen russischen Justiz. Doch die
Zweifel an der Täterschaft der inhaftierten Verdächtigen wachsen.
Sollen sie nur ihren Kopf hinhalten für einen Mord, den andere
begingen – oder der von höchster Stelle angeordnet wurde? Es darf
bezweifelt werden, dass die wahren Hintergründe der Tat jemals
aufgeklärt werden. Wahrs
Mit der Gesetzesnovelle zum Elektroschrott
haben es sich die Gesetzgeber in Brüssel und Berlin einfach gemacht.
Da wird der Handel mal eben verpflichtet, Waschmaschinen, Toaster und
Handys einzusammeln. Eigentlich ist das in Deutschland die Aufgabe
der kommunalen Wertstoffsammelstellen. Für die Verwertung und
Entsorgung des Schrotts sind sowieso die Hersteller der Elektrogeräte
verantwortlich – ganz nach dem Verursacherprinzip. Dennoch hat das
Gesetz sein Gutes.
Wenn sie ihrem Bauchgefühl folgte, würde eine
Mehrheit im Bundestag die Griechen Bankrott gehen und aus dem
Euro-Raum abdriften lassen. Diese Stimmung greift umso mehr um sich,
als die Regierung in Athen immer wüster vorgeht. Mal will sie
Flüchtlinge gen Westeuropa ziehen lassen, mal deutsches Eigentum
pfänden. Man ahnt die Absicht, die Frage von Reparationen mit den
Finanzhilfen zu verrechnen, Schuld und Schulden. Die Ratlosigkeit ist
groß. Das Drama ist, da
Seit Jahren streitet der Tiroler Sägekonzern
Klausner mit dem Land um nicht gelieferte Holzmengen, die nach dem
Orkan Kyrill von der damaligen schwarz-gelben Regierung vereinbart
worden waren. 120 Millionen Euro will der Holz-Multi haben – eine der
größten Schadensersatzforderungen, mit denen sich man sich in
Düsseldorf je konfrontiert sah. Nun hat eine weitere Holzfirma das
Land verklagt. Die Anwälte des Sägewerks I.B.H. aus der Eifel sowie
des Umweltministe