Nach Berechnungen der Gewerkschaft GEW müssen mehr
als 20 Prozent der frisch ausgebildeten Lehrer Sachsen-Anhalt
verlassen, weil es hier keine passenden Stellen gibt. Umgekehrt seien
rund 50 Stellen unbesetzt, weil passende Kandidaten fehlen – ein
unhaltbarer Zustand. Das Kultusministerium hebt jedoch nur die Hände,
verweist auf Einstellungs-Korridore und hält allenfalls punktuelle
Veränderungen für möglich. Das wird nicht reichen, zumal der Bedarf
an Lehrern s
Es ist gut, dass der Bundestag in der
schwierigen Frage der Präimplantationsdiagnostik (PID) eine
Entscheidung getroffen hat. Die gestern abgeschlossene
Meinungsbildung der 594 Volksvertreter ist selbst von denen zu
begrüßen, die das Mehrheitsergebnis nicht gutheißen mögen oder
können. Tatsache ist, dass eine große ethische, ja auch normative,
weil Maßstäbe setzende Debatte geführt und zu einer schlussendlichen
Festlegung gebracht wurd
In Belgien, Großbritannien und skandinavischen
Ländern wird die Methode seit vielen Jahren angewandt, ohne dass es
zu einem "Dammbruch" für "Designer-Babys" gekommen wäre. Wer sich den
körperlichen und seelischen Strapazen einer künstlichen Befruchtung
außerhalb des Mutterleibes aussetzt, hat anderes im Sinn, als ein
hübsches Baby mit blauen Augen und hohem IQ. Gesund soll es sein.
Gleichwohl verbindet sich mit der Entscheidung d
Es war eine Debatte, wie man sie sich öfter
wünschen würde: ernsthaft, leidenschaftlich und, das machte sie so
wertvoll, nicht an parteipolitischen Linien orientiert. Es gibt zwar
Verlierer – diejenigen, die für ein striktes Verbot der
Präimplantationsdiagnostik (PID) eingetreten waren. Aber auch ihre
ethisch gewichtigen Argumente verhallen nicht ungehört. Sie werden
einer Ausweitung der Methode in Zukunft Grenzen setzen. Es ist das
Verdienst der PID-Gegner,
Politiker von Union und SPD haben sich dafür ausgesprochen, Bonitätsbewertungen der Ratingagenturen für hoch verschuldete EU-Staaten, die auf Finanzhilfen der Gemeinschaft angewiesen sind, in Zukunft auszusetzen. "Es ist hohe Zeit, dass die Europäische Kommission tätig wird", kommentierte Unionsfraktionsvize Michael Meister einen entsprechenden Vorstoß von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier im Gespräch mit der Onlineausgabe des "Handelsblatt
Die politischen Umbrüche in Tunesien und Ägypten
haben zu einer öffentlichen Diskussion über die Frage geführt, ob und
wie der Tourismus zu positiven gesellschaftlichen Veränderungen in
den Zielländern beitragen kann. Der Tourismusausschuss des Deutschen
Bundestages hat jetzt ein Expertengespräch zum Thema "Menschenrechte
und Tourismus" geführt. Dazu erklärt die Tourismuspolitische
Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marlene
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin hat im Streit zwischen dem Bundesfamilienministerium und der Linkspartei nahestehenden Jugendorganisation "solid" über Fördermittel ein Berufungsverfahren zugelassen. Das bestätigte eine Gerichtssprecherin auf Anfrage der "Welt". 2006 hatte das Ministerium "solid" eine Förderung mit dem Hinweis verweigert, dass es unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehe und linksextremistische Positionen vertreten.
Nach sechs Jahren selbst auferlegter öffentlicher
Zurückhaltung wird der frühere baden-württembergische
Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) wieder die politische Bühne in
der Hauptstadt betreten und über christliche Werte sprechen. Erwin
Teufel wird diesen Samstag, 9. Juli, ca. 09:30 Uhr, als Hauptredner
zur Kreisvorsitzendenkonferenz der zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung
(Senioren-Union hat 57.000 Mitglieder) erwartet. Erstmals seit seinem
R&
Unter Berücksichtigung des im Juni
veröffentlichten 20-Punkte-Konzeptes des Instituts für Finanzen und
Steuern (IFSt) bereitet eine Arbeitsgruppe des Finanzministeriums
derzeit einen Reformvorschlag zum Konzernsteuerrecht vor. "Der neue
Grundgedanke ist: Man sollte den Konzern als Einheit verstehen, in
dem man Gewinne und Verluste verrechnen kann", so Prof. Dr. Norbert
Herzig (Universität zu Köln). Auf der 15. EUROFORUM-Jahrestagung "Die
Organschaft