1000 Euro Schmerzensgeld hat das Amtsgericht
Erkelenz einer Frau zugesprochen, der nach dem Blondieren
vorübergehend die Haare ausgefallen sind. 5000 Euro Schmerzensgeld
sollen nach dem Willen der Deutschen Bischofskonferenz Menschen
bekommen, die als Kinder oder Jugendliche von Geistlichen missbraucht
worden waren. Stimmt da noch die Relation? Viele Kinder, die in
kirchlichen Heimen und Internaten missbraucht worden sind, sind nicht
nur einmal Opfer geworden, sondern häufiger.
Nicht spektakuläre Herz-OP, sondern Linderung
mit Hausmitteln: Angela Merkels kleine Kabinettsumbildung ist der
angestrengte Versuch, sich mit sanfter Hand, schonender Therapie und
stillem Vertrauen auf die Selbstheilungskräfte des Politikbetriebs
aus kritischer Lage herauszuschleichen. Das könnte der Frau Dr. sogar
gelingen. Guttenberg war gestern, jetzt also de Maiziére und
Friedrich. Auch wenn Ruhe mitnichten erste Bürgerpflicht in dieser
Republik ist, verscha
Shahbaz Bhatti war nicht irgendwer, er war Minister und – das
spielt hier leider eine Rolle – ein Christ. Seine Aufgabe: Schutz der
Minderheiten in Pakistan, einem Land mit 190 Millionen Einwohnern,
dessen Staatsreligion der Islam ist. Weil er diese Aufgabe ernst
nahm, wurde er jetzt ermordet. Sein Tod signalisiert zweierlei:
Erstens, dass die Regierung zusehends die Kontrolle über die
Sicherheitslage im Land verliert. Und zweitens, dass die Ext
In der Krise zeigt Angela Merkel regelmäßig ihre größte Stärke:
gnadenlosen Pragmatismus. Die Regierungschefin ist nach dem Rücktritt
ihres beliebtesten Ministers, Karl-Theodor zu Guttenberg, rasch mit
einem überzeugenden Personalpaket zur Tagesordnung übergegangen und
präsentiert sich wie schon bei früheren Rücktritten konservativer
Leitfiguren als "Augen-zu-und-durch"-Kanzlerin. M
Zehn Tage lang hat Angela Merkel dem gestrauchelten
Minister Karl-Theodor zu Guttenberg öffentlich die Treue gehalten.
Sie tat es mit abstrusen Formulierungen wie der, dass sie ja keinen
wissenschaftlichen Mitarbeiter, sondern einen Minister angestellt
habe. Deshalb war es gut, dass die Kabinettsumbildung nach
Guttenbergs Rücktritt binnen 24 Stunden über die Bühne gegangen ist.
Mit der raschen Ernennung von Dr.jur. Thomas de Maizière und
Dr.᠄
Kommentar der Ostthüringer Zeitung zu Merkel: Angela
Merkel hat es wieder einmal allen gezeigt. Diejenigen, die am
Dienstag die Bundeskanzlerin beschädigt, ja handlungsunfähig gesehen
haben, mussten sich gestern die Augen reiben. Nur einen Tag nach dem
Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg präsentierten Merkel und
CSU-Chef Horst Seehofer die Nachfolgelösung, in seltener Eintracht.
Die Kanzlerin hat gehandelt, tatkräftig, ruhig und schnell. Jetzt
sind
Hiermit übermitteln wir Ihnen eine Vorabmeldung der
Ostsee-Zeitung. Verkehrstaatssekretär Enak Ferlemann äußert sich zur
Neugliederung der Bundeswasserstraßen bzw. zur Reform der Wasser- und
Schifffahrtsverwaltung.
Zu Ihrer Verwendung.
Mit freundlichen Grüßen
Ostsee-Zeitung
Chef vom Dienst
Tel: 0381 365 439
Staatssekretär Ferlemann: Bund will Ostsee-Häfen "nicht abhängen
Es ist eine Frage, auf die es keine angemessene
Antwort gibt: Mit wie viel Geld kann das Leiden, das Opfer von
sexueller Gewalt ertragen mussten, gelindert werden? Körperliche und
seelische Wunden, die ein Leben lang schmerzen? Der Runde Tisch gegen
sexuelle Gewalt hat auch ein Jahr nach der Einberufung noch immer
keine Antwort darauf gefunden. Ein trauriger Zwischenstand für die
Opfer.
Der Frage hat sich bisher nur die katholische Kirche gestellt.
Dass die Bischofskonferenz
Shahbaz Bhatti war ein mutiger Mann. Der
pakistanische Minister für Minderheiten und einzige Christ in der
Regierung, wusste, dass ihn seine Kritik am Blasphemie-Gesetz das
Leben kosten kann. Wenn er deswegen sterben müsse, dann sei das eben
so, hat er gesagt. Gestern wurde der 42-Jährige von fanatischen
Islamisten erschossen.
Bhatti hatte sich für eine Christin eingesetzt, die wegen des
Verstoßes gegen das Blasphemie-Gesetz (angeblich hatte sie den
Propheten
Wer wird Forschungsmillionär? 2007 war die Ruhr-Uni
Bochum bereits auf dem Sprung zur Elite-Uni, sie scheiterte erst in
der Endrunde. Seither hat die Hochschule weiter intensiv an ihrem
Profil gefeilt und nun bei der zweiten Runde des Exzellenzwettbewerbs
wieder die erste Auswahlhürde genommen. Vieles spricht dafür, dass
NRW nach der RWTH Aachen auch eine Elite-Uni im Ruhrgebiet erhalten
wird. Im Juni 2012 werden wir es wissen.