Es weht ein Hauch von 1989 durch den Nahen Osten.
Die Tunesier haben ihren Unterdrücker vertrieben und suchen nun nach
einem Weg zwischen Umsturz und Erneuerung, der das Land nachhaltig in
die Demokratie führt. Und am Dienstag haben die Ägypter so zahlreich
wie seit Jahrzehnten nicht mehr ihrem Unmut über die gerontokratische
Diktatur von Husni Mubarak Ausdruck verliehen. "Ich wusste gar nicht,
dass es noch mutige Ägypter gibt", sagte einer der Demonstranten
Zuerst die gute Nachricht: Familie, Freunde und
Schule sind für Jugendliche wichtiger als das Internet. Was viele
Erwachsene aber noch immer nicht recht verstehen können: Für Kinder
und Jugendliche ist der Umgang mit dem Internet so selbstverständlich
geworden wie für die ältere Generation das Telefon. Es gehört heute
zu den Kulturtechniken wie Lesen und Schreiben. Auch in Schulen ist
es mittlerweile unverzichtbar: Googelt mal die Kriterien für
Entwi
Die OWL-Kulturkonferenz tagt in Paderborn und
malt ein schönes Szenario an die Wand: Tanz, Theater und Kunst
brechen in den tristen Schulalltag ein, machen die Schüler zu
glücklichen Menschen und verschaffen ihnen auch noch bessere Noten.
Würde man auch nur einen Bruchteil dessen, was Bildungstheoretiker
seit Urzeiten propagieren, tatsächlich in die Tat umsetzen, dann
müssten wir uns um die nächsten PISA-Ergebnisse wohl keine Sorgen
machen. Als Vater zwe
Betrachtet man neuere Umfragen, ergibt sich ein
interessantes Bild. Die Union gewinnt moderat hinzu. Die FDP verharrt
dagegen wie einbetoniert mit vier, höchstens fünf Prozent im
Umfragekeller. CDU und CSU profitieren offenbar von der wieder
wachsenden Beliebtheit der Kanzlerin. Was Angela Merkel sonst stets
als nachteilig vorgeworfen wird, scheint ihr jetzt eher zum Vorteil
zu gereichen: Dass ihre Politik ohne eine einzige packende Vision
auskommt, stört momentan eher wenig
Nun also auch Ägypten. Nachdem das tunesische
Volk erfolgreich seinen Präsidenten vertrieben hat, brodelt es jetzt
auch auf den Straßen von Kairo. Schon werden Stimmen laut, die
Jasminrevolution schwappe nun auf die arabische Welt über. Der Nahe
Osten würde erleben, was Europa 1989 erlebt hat. Dies zu behaupten
ist aber voreilig. Aus westlicher Sicht wird die "arabische Welt" oft
vorschnell als ein Konglomerat muslimischer Staaten mit
autokratischen F&uu
Dass Untersuchungsausschüsse, noch dazu kurz vor
Wahlen, grundstürzende Erkenntnisgewinne auf Oppositions- oder
Regierungsseite bringen, ist nicht die Regel. Auch die
parlamentarische Aufarbeitung des missglückten Polizeieinsatzes im
Stuttgarter Schlosspark macht da keine Ausnahme. SPD und Grüne sehen,
wenn auch mit reichlich dünnen Belegen, ihre Verschwörungstheorie
untermauert, wonach es im Ministerpräsidenten Stefan Mappus einen
Schuldigen gibt, dem ma
Allerdings sollten die Erwartungen an einen
tiefgreifenden Wandel in Ägypten nicht übersteigert werden. Das
dynastische Regime von Hosni Mubarak sitzt innenpolitisch wesentlich
fester im Sattel, als es die gestürzte tunesische Clique um Ben Ali
je tat. Und: Tunis hatte und hat nicht im Mindesten jene
geostrategische und politische Bedeutung, wie sie Kairo zufällt.
Dieser Umstand sichert Ägypten wohl auch zukünftig die Unterstützung
der westlichen Gro&szl
Wenn Mubaraks Regime fällt, verändert sich
die Lage im Nahen Osten fundamental. Der jüdische Staat wird dann
vermutlich keinen wohl gesonnenen Nachbarn mehr an seiner Grenze
haben. Groß ist auch die Unruhe in Washington und anderen
Hauptstädten. Es klingt grotesk, wenn nach beinahe bedingungsloser
Tolerierung eines Regimes plötzlich mehr Demokratie gefordert wird.
Bei Ägypten handelt es sich um ein muslimisches Land, das anders
tickt als westliche Staat
Berlin, 26.01.2011 Lange galten Schiffsfonds als steuerlich sehr günstige Geldanlage, dann kam die Wirtschaftskrise und mit ihr die Krise in der Handelsschifffahrt. Bereits zwei Fonds des Emdener Emissionshauses Embdena Partnership AG hat das Schicksal der Insolvenz getroffen und den Anlegern der MS Carl C und der MS Hannes C hohe Verluste beschert.
Seit November nun werden die Anleger der W. Bockstiegel GmbH & Co Reederei KG MS „Atlantic Steamer“ aufgefordert, Geld nachzuschieße
Im Wahljahr 2010 hatten die Republikaner Barack
Obama erfolgreich als "Sozialisten" porträtiert, der zu viele
Aufgaben dem Staat übertrage, statt sie der Privatwirtschaft und der
Eigenverantwortung der Bürger zu überlassen, und der den
Staatsapparat aufblähe. Doch die Machtkonstellation hat sich
fundamental geändert. Vor der Kongresswahl verfing der Vorwurf, Obama
gehe zu wenig auf die Republikaner ein und mache mit der
demokratischen Mehrheit "