Allgemeine Zeitung Mainz: Keine Ausnahmen / Kommentar zum Streit umÖkostrom

Es gibt im globalen Konzert der Industrienationen
wohl kaum ein Land, das wettbewerbsfähiger ist als Deutschland. Das
liegt vor allem an den exzellenten Produkten, aber auch an dem
konstruktiven Miteinander der Tarifpartner, die sich aufeinander
verlassen und die Sorgen und Nöte der anderen Seite sehr wohl
aufnehmen und berücksichtigen. Es ist neben der Produktqualität genau
dieser grundsätzliche Konsens, der das Erfolgsgeheimnis dieses Landes
ausmacht. Warum also m

NRW-Landeschef kritisiert zu starke ökologische Ausrichtung der CDU

Der nordrhein-westfälische CDU-Landeschef Armin Laschet hat eine neue politische Schwerpunktverlagerung in der Bundespartei gefordert. "Wir haben viel über Ökologie geredet, viel über die Energiewende, viel über Nachhaltigkeit, aber zu wenig über den Wert und Erhalt menschlicher Arbeit. Demografischer Wandel heißt: Wir werden von Jahr zu Jahr mehr Menschen im Ruhestand haben und immer weniger arbeiten. Wir müssen Industrieland bleiben und uns im inte

WAZ: Weidmann muss weiter kämpfen. Kommentar von Thomas Wels

Es kann einen nicht wirklich erstaunen, wenn sich
Bundesbank-Chef Weidmann mit Rücktrittsgedanken befasst. Die
Überlegungen des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB) Draghi, zur
Bekämpfung der Euro-Schuldenkrise unbegrenzt Anleihen der
Krisenstaaten aufzukaufen und mithin die Notenpresse anzuwerfen,
verstößt nicht nur gegen das Gesetz, das die EZB auf Preisstabilität
verpflichtet. Es verstößt gegen das Jahrzehnte alte Tabu der
Deutschen Bun

Ärztepräsident Montgomery hält Streik für wahrscheinlich

Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery rechnet mit einem Streik der niedergelassenen Mediziner. "Am Ende wird es einen Streik geben, wenn es nicht zu einer einvernehmlichen Lösung kommt", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Samstag. Der Unmut sei sehr groß. Wenn man in Nachverhandlungen kein besseres Ergebnis erreiche, werde der Streik am Ende der Eskalation stehen. An morgigen Samstag findet eine Sondervollversammlung der Kassenärztli

NRZ: Kompromisslose Ideologen – ein Kommentar von DIRK HAUTKAPP

Eine Partei, die sich Ideologien zum Leitstern
macht, nicht Notwendigkeiten, ist auf Dauer gefährlich. Zumal in
einem abgewirtschafteten Zwei-Parteien-System. Bilanziert man den
Republikaner-Auftritt in Florida, dann ist die Gefahr gewachsen.
Extreme Positionen sind stabil mehrheitsfähig geworden in einer
Partei, die ihre Rechte vom lieben Gott ableitet. Lieber Gott? Wer
vergewaltigte Frauen, deren Leben bei einer Entbindung bedroht ist,
dazu zwingen will, trotzdem ein Kind zur

NRZ: Jägers Feuerwerk – ein Kommentar von THEO SCHUMACHER

Pyrotechnik gibt es ja nicht nur in der Nordkurve.
Mit sicherem Gespür für spezielle Effekte hat Innenminister Ralf
Jäger ein politisches Feuerwerk alter und neuer Ideen gegen Gewalt
bei Fußballspielen abgebrannt. Ein Konzept!, ein Konzept! Aber auch
danach wird der Traum vom randalefreien Fußball ein Traum bleiben. Wo
Parteien, Gewerkschaften oder Kirchen über Schwindsucht klagen,
strömen die Massen zum Fußball. Er integriert – und zieht alle an.

Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Parteitag der US-Republikaner

In seiner Rede beim Parteitag in Tampa erwähnte
er seine Gouverneurszeit in Massachusetts lediglich einmal. Romney
weiß, dass seine Partei so weit nach rechts gerückt ist, dass sie
nichts von seiner liberalen Agenda wissen will. So schweigt er über
seine politischen Erfolge. Das ist verrückt. Romney ist ein
kastrierter Kandidat.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386

Mitteldeutsche Zeitung: zu US-Wahlkampf

Obama möchte der Präsident aller Amerikaner bleiben.
Romney möchte der Präsident aller Amerikaner werden. Doch Wunsch und
Wirklichkeit entfernen sich immer weiter voneinander, je mehr beide
Kandidaten ihre inhaltsleeren Verleumdungs- und Hämekampagnen
vorantreiben. Die US-Gesellschaft ist gespalten wie nie zuvor in der
Geschichte des Landes – sozial, wirtschaftlich und politisch.
Demokraten wollen am liebsten unter Demokraten leben, Republikaner
unter Republikanern

Schäuble will Bonuszahlungen an Banker begrenzen

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) plant, die Regulierungsschraube für Bezüge von Bankmanagern weiter anzuziehen. "Wir setzen uns derzeit auf EU-Ebene dafür ein, die negativen Anreize der variablen Vergütung (insbesondere der Boni) für die Risikoübernahme des Managements von Finanzinstituten zu beseitigen", heißt es laut der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in seinem Überblick zu den geplanten Vorhaben in der Finanzmarktpolit