Mitteldeutsche Zeitung: zu CDU und Pegida

Zwar laufen immer noch ein paar tausend
Demonstranten mit der geklauten Parole "Wir sind das Volk" durch
Dresden, doch entfernen sie sich immer weiter von diesem Anspruch.
Inzwischen haben viele verunsicherte Bürger erkannt, welchen
rechtspopulistischen Rattenfängern sie da eine Weile lang gefolgt
sind. Man muss nur die Angela Merkel in der Uniform eines Euro-Nazis
verhöhnenden Plakate sehen, um die Geisteshaltung zu erkennen. Aber
dieser Umgang mit ihrer Parteivo

Mitteldeutsche Zeitung: zu Olympia

55 Prozent der Berliner wollen, dass ihre Stadt den
Zuschlag erhält. Das ist eine bemerkenswert viel, wenn man bedenkt,
dass Berlin seit jeher auch die Hauptstadt der Olympiagegner war und
ist. Der Widerstand gegen die gescheiterte Olympiabewerbung von 1993
gehört zur Stadtlegende. Obwohl Berlin über herausragende
Sportstätten verfügt und die Stadien- und Hallenbesucher Beweis
gestellt haben, dass sie eine faszinierende Atmosphäre für
Sportwettkäm

Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland

Ein Mann, mit dem Finanzminister Varoufakis und
Premier Tsipras Politik machen wollen, ihr Verteidigungsminister
Panos Kammenos von der nationalkonservativen Partei "Unabhängige
Griechen", sieht es so: Bringt ihr kein Geld zu uns, bringen wir
Europas Flüchtlinge zu euch. Wer das als Fantasie eines
Rechtspopulisten betrachtet, hat sich getäuscht oder nicht richtig
zugehört. Denn auch der stellvertretende Innenminister von der linken
Syriza sagte letzte Woche ni

Mitteldeutsche Zeitung: zu Europa-Armee

Was die Ministerin das "Verflechten von Armeen"
nennt, ist eine sicherheitspolitische Vision aus dem Geist der
knappen Kassen. Aber wenn – wie in dem alten Witz – der Blinde und
der Lahme ihre Fähigkeiten zusammenwerfen, sind sie deshalb schon
eine respektheischende Erscheinung? Aus gutem Grund hat die Nato die
Selbstständigkeit der nationalen Armeen nicht angetastet. Die
Kontrolle der Bundeswehr durch den Bundestag ist der deutschen
Geschichte geschuldet. Sind wir sch

Mitteldeutsche Zeitung: Tröglitz Ministerpräsident Haseloff bedauert Rücktritt des Ortsbürgermeisters

"Ich bedaure den Rücktritt dieses Bürgermeisters
zutiefst", sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) zum Fall des
Ortsbürger-meisters von Tröglitz, Markus Nierth. Sachsen-Anhalt sei
ein weltoffenes Land und habe sich ganz klar zum Asylrecht und zur
Aufnahme von Flüchtlingen positioniert. "Wir werden daher alle
Anstrengungen aufbringen, die zu einer schnellen Unterbringung und
Integration führen", sagte der Regierungschef der in Hal

IHK Magdeburg und DJV Sachsen-Anhalt schreiben „Journalistennachwuchs-Preis Sachsen-Anhalt 2014“ aus

Der Deutsche Journalisten-Verband, Landesverband Sachsen-Anhalt, und die Industrie- und Handelskammer Magdeburg
schreiben den
"Journalistennachwuchs-Preis Sachsen-Anhalt 2014"
aus. Der DJV-Landesverband Sachsen-Anhalt verleiht diese Auszeichnung mit Unterstützung der IHK Magdeburg zum zehnten Mal für den besten Beitrag in den
Themenbereichen Wirtschaft, Soziales und Bildung.
Der Journalistennachwuchs-Preis Sachsen-Anhalt ist insgesamt

Für gemeinsame Abiturprüfungen in Deutschland

Eine erfolgreiche Bildungspolitik ist den ostdeutschen Industrie- und Handelskammern ein wichtiges Anliegen. Deshalb werben die IHKs für länderübergreifende, gemeinsame Abiturprüfungen und haben dazu ein gemeinsames Positionspapier verabschiedet.
DIHK-Vizepräsident und Präsident der Industrie- und Handelskammer Magdeburg, Klaus Olbricht, äußert sich stellvertretend für die ostdeutschen IHKs – den Heringsdorfer Kreis: "Die im Rahmen der

Mitteldeutsche Zeitung: Gleichstellung Ministerin: 40-Prozent-Frauenquote kommt frühestens 2020

Sachsen-Anhalts Verwaltungen werden weiter von
Männern in Führungspositionen dominiert. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Sonnabend-Ausgabe).
Gleichstellungsministerin Angela Kolb (SPD) räumte ein, dass sie ihr
Ziel, dass zum Ende der Wahlperiode 40 Prozent der Chefs weiblich
sein sollen, nicht erreichen wird. Sie hält dies frühestens im Jahr
2020 für möglich. Derzeit sind nur 32 Prozent der Führungskräfte in
der

Mitteldeutsche Zeitung: zu Linke und Wagenknecht

Wagenknecht erinnert oft an einen Mathelehrer, der
ein Gedicht interpretieren soll. Menschen zu begeistern wie Gregor
Gysi – das wird sie nie können. Die politische Lesart ist die
entscheidendere. Die Wahl Bodo Ramelows zum thüringischen
Ministerpräsidenten, der Wandel in Sachen Griechenland, rot-rot-grüne
Gesprächsrunden auf Bundesebene und Wagenknechts Niederlage – all das
lässt eine wachsende Vorherrschaft der Reformer erkennen. Mag sein,
dass dieser ver