Mitteldeutsche Zeitung: zu Pflegeheimen/Mängel

Die Menschen kommen heute wesentlich später in ein
Heim als noch vor ein paar Jahren. Heime sind teuer und die meisten
Älteren hierzulande nicht eben gut betucht. Zudem möchten viele so
lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Die Folge
ist, das auch der Aufwand, den ihre Pflege erfordert, viel höher
geworden ist. Die Pflegekräften leisten eine physisch wie psychisch
harte Arbeit. Das wird in der Öffentlichkeit zu wenig wahrgenomme

Mitteldeutsche Zeitung: Islamismus Hohe Nachfrage bei Beratungsstelle gegen Radikalisierung

Die Beratungsstelle Radikalisierung beim Bundesamt
für Migration und Flüchtlinge hat im vorigen Jahr doppelt so viele
Fälle bearbeitet wie 2013; seit den jüngsten islamistischen
Anschlägen in Frankreich ist die Nachfrage noch einmal sprunghaft
gestiegen. Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche
Zeitung" (Samstag-Ausgabe). Die Beratungsstelle kümmert sich um
radikale Muslime und deren Umfeld. Wie das Amt dem Blatt mitteilte,
seien im v

Mitteldeutsche Zeitung: zu Ramelow

Ein Ermittlungsverfahren gegen Bodo Ramelow, damals
Fraktionschef im Thüringer Landtag, heute erster linker
Ministerpräsident in Erfurt, war vor einem Jahr zwar wegen
Geringfügigkeit eingestellt, aber fortgeführt worden, weil die Justiz
die Kosten des von ihr initiierten Verfahrens nicht tragen will.
Deshalb hatte sie die Aufhebung von Ramelows Immunität beantragt.
Ramelow hatte schließlich sogar selbst darum gebeten, um so die
Strafverfolgung seiner Perso

Mitteldeutsche Zeitung: zum Fall des toten Asylbewerbers in Dresden

Jetzt ist weder Zeit für Beschuldigungen noch Anlass
für Triumphgefühle. Dafür ist Nachdenklichkeit auf allen Seiten
gefragt. Bei denen, die das Verbrechen vorschnell mit dem
Pegida-Umfeld in Verbindung gebracht haben. Und auch bei jenen, die
den bösen Geist der Verunsicherung beschwören. Nicht, indem sie vom
Demonstrationsrecht Gebrauch machen. Wohl aber durch die weitgehende
Ablehnung der demokratischen Institutionen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitu

Mitteldeutsche Zeitung: Anti-Islam-Proteste Bürgerrechtler Schorlemmer kritisiert Anhänger der Pegida

Der Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer hat die
Anführer von Pegida scharf kritisiert. "Habt Ihr denn nicht ein
Schüssel–chen Grips, dass Ihr solchen Leuten nachlauft?", sagte er
der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe)
an die Adresse der Pegida-Anhänger. "Es ist der Sud der Gesellschaft,
der die Banner trägt. Die Probleme der Welt lassen sich nicht lösen,
wenn man Irren nachläuft." Ob Gesprä

Mitteldeutsche Zeitung: zur EZB

Die Gegnerschaft zu den Anleihekäufen ist
politisch begründet. Vor allem in Deutschland und den Niederlanden –
Europas großen Gläubigerländern – weigert man sich erstens, das
Risiko eines Zahlungsausfalls in den Euro-Schuldnerstaaten zu
übernehmen; zweitens will man nicht, dass die Hilfe der EZB den
Druck von diesen Ländern nimmt, ihre Produkt- und Arbeitsmärkte zu
reformieren. Die EZB sendet mit ihrem Schritt ein starkes Signal der
Gemeinsamke

Mitteldeutsche Zeitung: zum Hooligan-Urteil

Das Renommee des § 129 StGB, der die Bildung und
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung unter Strafe stellt, ist
besonders schlecht. Das liegt vor allem an der Unbestimmtheit seines
Tatbestands und damit an seiner Anfälligkeit für eine Überdehnung.
Ein weiteres Beispiel für seinen weiten Anwendungsbereich hat jetzt
der Bundesgerichtshof geliefert und die einschlägige Verurteilung von
Hooligans bestätigt. In ihrem Fall lässt sich das wohl begr&uum

Mitteldeutsche Zeitung: zu Papst Franziskus

Jetzt erklärt Franziskus Geburtenkontrolle zur
natürlichsten Sache der Welt. Denn das ist schließlich der Clou
seines Worts von der Fortpflanzung nach Art der Kaninchen. Es ist
dem Papst herausgerutscht, weil ihm das, was er damit sagen wollte,
so selbstverständlich vorkommt – und es nach geltender Lehre auch
ist: Familienplanung ist das gute Recht katholischer Paare. Bedenkt
man, dass die Kirche bis ins 20. Jahrhundert ihre Sexualmoral vom
biblischen Imperativ &

Mitteldeutsche Zeitung: zu Q-Cells in Sachsen-Anhalt

Nun legt die Hanwha-Führung die Axt an das
Unternehmen. Die ohnehin nur noch kleine Zellfertigung hierzulande
wird nach Malaysia verlagert. Mit Blick auf die Produktionskosten
mag dies sinnvoll erscheinen. Für den Standort und am Ende auch für
den Konzern ist es der falsche Weg. Bitter ist die Entscheidung vor
allem für die 550 Mitarbeiter, die sich nun einen neuen Job suchen
müssen. Die verbleibenden 350 sollen sich künftig um Vertrieb und
Forschung k