Mitteldeutsche Zeitung: Krise in Europa Linkspolitiker Korte warnt davor, Jugendliche in Europa gegeneinander auszuspielen

In der Linkspartei hält die Kritik an der
stellvertretenden Parteivorsitzenden Sahra Wagenknecht an, nachdem
diese gefordert hatte, deutschen Jugendlichen bei der Suche nach
Lehrstellen Vorrang vor südeuropäischen Jugendlichen zu geben. "Es
kann nicht angehen, junge Menschen in Europa gegeneinander
auszuspielen", sagte Jan Korte, Mitglied des Vorstandes der
Bundestagsfraktion, der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). &quot

Mitteldeutsche Zeitung: zu Wagenknecht und arbeitslosen Südeuropäern

Die Lage eines spanischen und eines deutschen
Jugendlichen sind nur bedingt miteinander zu vergleichen. Ein
25-jähriger Madrilene mit Universitätsabschluss ist daheim chancenlos
– auf Jahre hinaus. Hier ist selbst ein 25-Jähriger ohne Ausbildung
nicht zwangsläufig ohne Chancen. Wagenknechts Worte muten hartherzig
an. Sie bedienen nicht linke Affekte, sondern rechte. Schließlich
will die Linke vor allem internationalistisch und solidarisch sein.
Die Vizeparteichef

Mitteldeutsche Zeitung: zur Spionageaffäre

Tatsächlich befindet sich jede Bundesregierung in
einem strategischen Dilemma, weil sie die Datenüberwachung ablehnen
mag, zugleich aber jede Information gern nimmt, die die
US-Geheimdienste ihr über angebliche Terrorplots liefern. Hiesige
Sicherheitsdienste fragen natürlich nie nach, auf welchem Wege die
USA an diese Informationen gelangt sind. Deutschland genießt die
Früchte des globalen Überwachungswahns der USA, ohne sich allzu viel
Gedanken dar&uum

Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Spardebatte Uniklinik Halle: Ministerpräsident gibt Standort-Garantie

Trotz scharfer Kritik des Wissenschaftsrates an der
Mediziner-Ausbildung an der Universität Halle hält die
Landesregierung an der Uniklinik fest. "Es gibt keine Aktivitäten,
irgendeine Einrichtung komplett zur Disposition zu stellen", sagte
Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). Gleichzeitig forderte er
die Uniklinik jedoch auf, ihre bisherige Abschottung gegenüber
Kooperationen mit a

Experte Thomas Filor: Immobilien-Kapitalanlagen richtig genutzt

Magdeburg, 01.07.2013. Rund 45 Prozent der Haushalte lebt in den eigenen vier Wänden. Dies ergab unter anderem die aktuelle Volksbefragung Zensus. In Zahlen ausgedrückt, besitzen wir beispielsweise 9,3 Millionen Eigentumswohnungen. Dies heißt aber auch, dass mehr als die Hälfte der Bewohner hierzulande zur Miete leben. Im europäischen Vergleich schneiden wir damit vergleichsweise schlecht ab.

Immer mehr Menschen leisten sich dabei eine oder mehrere Wohnungen als Kapit

Mitteldeutsche Zeitung: Linkspartei Vize-Fraktionschef Bartsch weist Wagenknecht-Äußerungen zu Lehrlingen zurück

Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion,
Dietmar Bartsch, hat Äußerungen der stellvertretenden Partei- und
Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht widersprochen, wonach
deutsche Jugendliche bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen Vorrang
vor Jugendlichen aus südeuropäischen Krisenstaaten haben sollen. "Wir
werden nicht arbeitslose Jugendliche in Griechenland, Spanien und
Deutschland gegeneinander ausspielen", sagte er der in Halle
erscheinenden

Mitteldeutsche Zeitung: Forschung und Lehre in Sachsen-Anhalt Schlechte Noten für Uniklinik Halle: Studenten nach Magdeburg?

Die Universitäts-Klinik Halle gerät massiv unter
Druck. Wie die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montagausagbe) berichtet, hält der Wissenschaftsrat "deutliche
Einschnitte am Standort Halle für unausweichlich". Das geht aus dem
Entwurf der Stellungnahme des Beratungsgremiums hervor, der der
Zeitung vorliegt. Konkret empfiehlt der Rat darin, "die vorklinische
Ausbildung in Halle aufzugeben" und nach Magdeburg zu verlagern. Die
Vorklinik

Mitteldeutsche Zeitung: US-Geheimdienst-Aktivitäten Grünen-Abgeordneter Ströbele: Das ist Spionage übelster Sorte

Der grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian
Ströbele, hat Bundesnachrichtendienst und Bundesamt für
Verfassungsschutz aufgefordert, illegale Aktivitäten des
US-Geheimdienstes NSA mit Bezug zu Deutschland zu unterbinden. "Wenn
die Berichte stimmen, dann ist das Spionage übelster Sorte", sagte er
der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Montag-Ausgabe)
angesichts der Berichte vom Wochenende. "Der Bundesnachrichtendienst
und auc

Mitteldeutsche Zeitung: Hungerstreik im Kaliwerk Bischofferode vor 20 Jahren Linkspolitiker Ramelow fordert Offenlegung desÜbernahmevertrages von Kali& Salz

Der Vorsitzende der Linksfraktion im Thüringer
Landtag, Bodo Ramelow, hat gefordert, dass der Vertrag zur Übernahme
des Bergwerks Bischofferode durch das Unternehmen Kali & Salz
veröffentlicht wird. Anlass ist der Beginn des Hungerstreiks gegen
die Schließung des Bergwerks heute vor 20 Jahren. "Wir wollen, dass
der Vertrag offen gelegt wird", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung (Online-Ausgabe). "600 Menschen sind damals

Mitteldeutsche Zeitung: zu regionalen Produkten

Regionale Produkte sind in aller Munde. Zuletzt
nach dem Pferdefleischskandal – rumänisches Pferd gelangte in
Rinder-Lasagne – sangen Politik und Handel wieder das Loblied auf
die heimische Kost. Motto: Da weiß man, wo es herkommt. Doch führen
die großen und kleinen Lebensmittelskandale nicht zu einer Blüte der
Direktvermarktung, vielleicht sogar zum Gegenteil. Denn die
verschärfte Lebensmittel-Gesetzgebung unterscheidet offenbar nicht
genügend