Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Bahn/Streik/GDL

Bevor die Kontrahenten weiter die Reisenden
drangsalieren und den Schaden für den Wirtschaftsstandort vergrößern,
muss der Druck auf diejenigen Institutionen verstärkt werden, die
noch Einfluss auf die Tarifparteien ausüben können. Da wäre etwa die
Bundesregierung. Dies ist ein heikler Punkt, denn prinzipiell sollte
sich die Politik nicht in die Tarifautonomie einmischen, die eine
wichtige Errungenschaft ist. Allerdings ist die Bahn ein
Staatskonzern – d

Stuttgarter Nachrichten: Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Bachelor

Nur 15 Prozent der Unternehmen gaben bei einer
Umfrage des deutschen Industrie-und Handelskammertags an, die
Absolventen eines Studiengangs mit dem schnellen Bachelor-Abschluss
seien gut auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Unternehmen bemängeln,
die Absolventen hätten einerseits nicht immer den Hintergrund, um
komplexe Aufgaben eigenverantwortlich anzupacken. Andererseits fehle
ihnen die praktische Erfahrung, die sie angesichts des verschulten
Studienplans auch kaum sammeln k&ouml

Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel von Katia Meyer-Tien zum Bahnstreik

Lokführer, Piloten und Logistikarbeiter haben
alle eines gemeinsam: Mit großangelegten Streikaktionen drängen sie
in diesen Wochen immer wieder in die Öffentlichkeit. Und so
unterschiedlich die Forderungen der Betroffenen sind: Es ist kein
Zufall, dass es gerade diese Berufsgruppen sind. Sind sie doch in
großem Maße von jenem Wandel betroffen, der unsere Gesellschaft mit
größtmöglicher Mobilität in die Zukunft führen soll: Personen

BERLINER MORGENPOST: Konfrontation ist keine Lösung / Leitartikel von Björn Hartmann

Niemand spricht der Gewerkschaft das Recht ab, die
Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten. Grundsätzlich aber gilt:
Reden wäre besser, ebenso öffentliche Zurückhaltung – auf beiden
Seiten. Dann gelingen auch Tarifabschlüsse wie andere, ebenso
kämpferische, Gewerkschaften und Branchen immer wieder zeigen. Und
der Bahnfahrer dankt.

Den komletten Leitartikel lesen Sie unter
www.morgenpost.de/139896526

Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST
Chef vom Dienst

Westfalen-Blatt: zurÖlindustrie

Fünf Jahre sind vergangen, seit die Explosion
auf der »Deepwater Horizon« die größte Ölkatastrophe in der
Geschichte auslöste. Ohne Beispiel bleibt der gigantische Ölteppich,
der sich in den 87 Tagen des nicht gestoppten Ölflusses auf einer
Fläche von 9900 Quadratkilometern ausbreitete. Die Verantwortlichen
bei BP, Haliburton und Transocean zahlten dafür einen hohen Preis.
Der britische Ölkonzern musste bereits 28 Milliarden Do

Stuttgarter Nachrichten: Machtkampf bei VW

Das Votum des VW-Aufsichtsratspräsidiums ändert
nichts daran, dass zwischen den beiden wichtigsten Galionsfiguren des
größten deutschen Industriekonzerns – Martin Winterkorn und Ferdinand
Piech – nun das Tischtuch zerschnitten ist. Das ist keine gute
Voraussetzung für einen Konzern, der sich in einem tiefgreifenden
Umbruch befindet. Für Winterkorn ist es ein Etappensieg, für Piech
eine herbe Niederlage. Er musste lernen, dass sein patriarchalischer
Stil s

WAZ: Kleine Betriebe mit großen Sorgen – Kommentar von Stefan Schulte zum Ausbildungsmarkt

In Sachen Nachwuchs gibt es für die Betriebe nur
eine Planungssicherheit: Er bricht weg, von ganz allein. Die
klassischen Bewerber kommen von der Real- und Hauptschule, doch die
entlassen jedes Jahr weniger junge Menschen. Und von den Abiturienten
geht nur noch jeder Fünfte in die Lehre. Doch trotz der Demografie,
trotz der Akademisierungswelle und trotz der eigenen Klagen über den
drohenden Fachkräftemangel sind viele Betriebsinhaber und
Personalchefs noch immer so w&a

Westfalen-Blatt: zum Machtkampf bei VW

Gemeinsam hatten sie Großes vor: den
Volkswagen-Konzern mit seinen inzwischen zwölf Marken an die Spitze
der Automobilhersteller zu führen. Bis spätestens 2018 wollten der
Vorstandschef Marin Winterkorn und der Aufsichtsratsvorsitzende
Ferdinand Piëch mit den Produkten aus ihren Werkshallen General
Motors und Toyota überholen. Das Ziel ist fast erreicht. Zumindest,
was die Verkaufszahlen betrifft. VW hat 2014 erstmals mehr als zehn
Millionen Fahrzeuge weltwe

Westfalen-Blatt: zum Mindestlohn

Na also, die Wirtschaft steht doch noch. Sie ist
nach der Einführung des Mindestlohns nicht zusammengebrochen. Also
gibt es auch nichts zu ändern, schlussfolgern Arbeitsministerin
Andrea Nahles und die Gewerkschaften genau 100 Tage nach
Inkrafttreten des Gesetzes. So wenig aber Rom an einem Tag erbaut
wurde, so wenig bricht die deutsche Wirtschaft in ganz kurzer Zeit
zusammen. Das ist aber gar nicht die Frage. Vielmehr geht es darum,
möglichst vielen Menschen zu einem Arbeit

Börsen-Zeitung: 100 Tage Ernüchterung, Kommentar zum Mindestlohn von Angela Wefers

Eine Frist von 100 Tagen ist neuen Amtsinhabern
oder Projekten üblicherweise als Schonfrist vergönnt. In dieser Zeit
werden Anlaufschwierigkeiten verziehen. Dem neuen flächendeckenden
gesetzlichen Mindestlohn der schwarz-roten Regierung war dies
allerdings nicht vergönnt. Die Kritik daran ist nie verstummt. Und
tatsächlich ist die Bilanz nach den ersten 100 Tagen ernüchternd.

Unverändert gilt die grundsätzliche Kritik: Mit dem Mindestlohn
hat Sch