Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Lokführer/Warnstreik

Die Bahn-Kunden mussten am Montagabend besonders
schmerzlich erfahren, zum Spielball eines Tarifstreits gemacht zu
werden, weil die Gewerkschaft der Lokführer wieder die Machtprobe
sucht. Der Streik solle "im Schwerpunkt den Güterverkehr treffen,
weniger die Fahrgäste", hatte die GdL vorab betont. Das war eine
fahrlässige Verharmlosung, wie sich bundesweit zeigte. Denn später
jubilierte die GdL, dass gut 90 Prozent der Züge gestanden hätten
oder

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Lufthansa-Streik/Gewerkschaften/Streikrecht

Bei allem Unmut über ausufernde
Lufthansa-Streiks darf die große Koalition den Wettbewerb mehrerer
Gewerkschaften im Betrieb nicht unmöglich machen. Zumeist richtet
dieser kein Chaos an, wie sich zum Beispiel in den Krankenhäusern
zeigt, wo Verdi und der Marburger Bund konkurrieren.

Zudem ist das Streikrecht das höchste Gut der Sozialpartnerschaft.
Abgesehen von der Lufthansa, wo Cockpit schon im April den Bogen
überspannt hat, gehen die Gewerkschaften mei

Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel von Christine Hochreiter zur Zukunft des BMW-Werks Regensburg

BMW hat für das Regensburger Werk einen Plan,
besser gesagt: Es sind gleich mehrere. Es gibt eine Vereinbarung, wie
die Kosten deutlich gesenkt werden können, ziemlich konkrete
Vorstellungen, welche Modelle mittelfristig in der Oberpfalz von den
Bändern laufen, – und einen Bebauungsplan, der den Standort für neue
technische Anforderungen wappnen soll. Als Spezialist für kleine und
mittlere Fahrzeuge bedient BMW in Regensburg ein Marktsegment, das in
Zukunft am st&au

Weser-Kurier: Kommentar von Andreas Kölling zum angekündigten Pilotenstreik

Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Bei allem
Verständnis für die verantwortungsvollen Aufgaben von Berufspiloten,
aber ihre Forderung ist überzogen – besonders im Vergleich mit den
Vorruhestandsregelungen vom Rest der Arbeitnehmerschaft. Auch bei
Lufthansa und hier am Boden sowieso. Das bringt keine
Sympathiepunkte. Bisher sind Piloten mit 60 Jahren ausgeschieden und
haben die höchst komfortable Regelung, selbst entscheiden zu können,
ob sie schon mit 55 gehen

Stuttgarter Zeitung: Arbeitgeber: Auch in Deutschland ist Arbeitsmarktlage für Jugendliche nicht überall gut

Die deutsche Wirtschaft fordert einen
entschiedenen Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa.
Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer sagte der "Stuttgarter Zeitung"
(Donnerstagausgabe), die Jugendarbeitslosigkeit in Europa sei
"besorgniserregend hoch". Es sei gesellschaftlich notwendig,
möglichst jeden Jugendlichen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu
integrieren. Das duale Ausbildungssystem in Deutschland könne dafür
Vorbild sein. "Das best

Neue Presse Hannover: Antikorruption/China knöpft sich VW vor

Eine drohende hohe Millionenstrafe wegen
Preisdiktaten für Audi China, VW-Manager im Visier von Antikorrup-
tionseinheiten im Reich der Mitte – China macht Ankündigungen wahr,
dass es konsequent gegen Korruption vorgeht. Das überrascht so
manchen, der sie bislang für einen fast natürlichen Bestandteil der
dortigen Kultur hielt. Anschuldigungen gegen die inkriminierten
VW-Manager müssen deshalb nicht wahr sein. In der Nahsicht kann man
immer wieder lernen: Gru

Weser-Kurier: Kommentar von Maren Beneke zum Umzug der Kellog-Vertriebssparte von Bremen nach Hamburg

Der Umzug der Kellogg-Vertriebssparte nach Hamburg
ist ein Schlag für die Bremer Wirtschaft. Natürlich: Auf dem Papier
sind es 100 Arbeitsplätze, die hier am Standort wegfallen. Aber wie
so oft geht es auch im Fall Kellogg um viel mehr als nur die nackten
Zahlen. Der Weggang des US-Konzerns könnte Signalcharakter für andere
Firmen haben, denn die Begründung für Hamburg ist – das muss mal
leider so sagen – einleuchtend. Wenigstens auf den ersten Blick. Wer

Neue OZ: Neue OZ – Gespräch mit Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des deutschen Handwerks (ZDH)

Handwerk: Ausländische Facharbeiter oft nicht
gut genug

"Deutsche Standards häufig zu hoch" – Schwannecke lobt Bedingungen
für Zuwanderer als vorbildlich

Osnabrück. Der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) hat
die Darstellung zurückgewiesen, wonach ausländische Facharbeiter
Deutschland meiden. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker
Zeitung" (Dienstag ) erklärte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke,