BDI-Präsident Ulrich Grillo hat die Steuerpläne der
SPD scharf kritisiert. "Die SPD will mit ihrem Kandidaten Steinbrück
eine Vermögensteuer, höhere Erbschaftsteuern und eine Erhöhung der
persönlichen Einkommensteuer für Spitzenverdiener von 45 auf 49
Prozent durchsetzen. Wir sehen diese Pläne überaus kritisch", sagte
Grillo der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung
(WAZ, Samstagausgabe). "Die Steuerplä
Okay, es ist vorbei. Seit Freitagabend 20 Uhr ist
das Mainzer Stellwerkschaos, diese einmalige Groteske deutscher
Bahngeschichte, Vergangenheit. Oder besser:sie soll es sein. Aber
auch wenn hier die Züge nun wieder fahren und die Bahn klugerweise
wenigstens ihre Dauerkunden ein bisschen entschädigt:Die allgemeine
Bahn-Krise ist lange nicht vorbei, der Zustand der DBbleibt marode.
Und wenn die Bahn AG am 1. Januar auf ihr 20-jähriges Bestehen als
privatwirtschaftlich gef&uum
Man möchte lieber nicht so genau wissen, wie
groß der Druck auf die Mainzer Bahnbediensteten war, vorzeitig aus
dem Urlaub an ihre Arbeit zurückzukehren, um das Fahrplanchaos zu
beenden. Man kann sich auch so lebhaft vorstellen, dass die
Betroffenen mit SMS, Anrufen und E-Mails bombardiert wurden. Doch
darf ein Arbeitgeber verlangen, dass der Einzelne strukturelle
Probleme, Fehler im Management, unerwartete Krisen oder den
allgemeinen Wettbewerbsdruck einer Firma zu seinem
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat
mit Blick auf eine mögliche Vereinheitlichung der Mehrwertsteuersätze
vor übertriebenen Hoffnungen gewarnt.
Dem Bielefelder "Westfalen-Blatt" (Donnerstag) sagte Schäuble:
"Der Glaube, man könne Ungereimtheiten zwischen dem regulären und dem
ermäßigten Mehrwertsteuersatz leicht beseitigen, ist ein Irrtum. Bei
unterschiedlichen Steuersätzen wird es immer Grenz- und Streitfä
Deutschland geht es gut, die Wirtschaft wächst, die
Zahl der Arbeitslosen ist sensationell niedrig. Alles in Ordnung
also? Ganz und gar nicht. Denn die jüngste Fehlzeitenstatistik der
AOK offenbart eine schlimme Kehrseite im Arbeitsalltag dieses Landes.
Nie zuvor haben mehr Menschen am Arbeitsplatz gefehlt, vor allem weil
sie Alkoholprobleme haben. Die Sache hat nicht nur eine tragische
menschliche Komponente, sondern auch eine ökonomische. Denn die 2,4
Millionen Fehltage kos
Die zynische Faustregel für die Statistik der
Krankheitstage lautete bisher: Je größer die Angst vor dem
Jobverlust, desto seltener ließen sich Beschäftigte krank schreiben.
Je sicherer sie im Sattel saßen, desto häufiger nahmen sie sich einen
gelben Schein. Die Menschen in NRW müssten sich demnach häufiger
krank melden als im übrigen Bundesgebiet, weil die Arbeitslosigkeit
hier vergleichsweise hoch ist. Doch es ist umgekehrt. Was uns das
Nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und
Handelskammertages (DIHK) versuchen immer mehr Unternehmen,
Schulabgänger mit Extraleistungen für eine Lehrstelle zu gewinnen.
Grund dafür ist, dass viele Lehrstellen noch unbesetzt sind. "Die
Anreize nehmen zu", sagte Achim Dercks, stellvertretender
DIHK-Hauptgeschäftsführer, der Stuttgarter Zeitung
(Donnerstagausgabe). Hier und da gebe es für Auszubildende schon
Laptops, einen Auslandsaufenthal
Kommentarauszug der Märkischen Oderzeitung
Frankfurt (Oder)
Gesamtgesellschaftlich, aber auch für jeden einzelnen jungen
Menschen geht es nicht darum, irgendetwas zu studieren, sondern
solche Fächer, mit denen man anschließend auch Jobs bekommt. Zudem
hat sich die Arbeitswelt längst so verändert, dass man auch umsatteln
und sich neu oder höher qualifizieren muss. Auf diese
Herausforderungen soll das künftige Brandenburger Hochschulgesetz
eine An
Japans Autoriese Toyota hat die Lage wieder im Griff. Nach
hausgemachten Rückschlägen mit immens teuren Rückrufen und der
Erdbebenkatastrophe vor gut zwei Jahren hat der Konzern im
Rekordtempo aufgeholt und seine weltweiten Konkurrenten General
Motors, Volkswagen, Ford und Hyundai hinter sich gelassen.
Das gilt für die Verkaufszahlen und noch mehr für die Rendite, die
die aller Massenhersteller weltweit in den Schatten stellt. Sie lieg
Restaurants und Hotels suchen verzweifelt
Personal
Drei von vier Führungskräften der Branche klagen in Umfrage über
"dramatischen Fachkräftemangel"
Osnabrück.- Der Gastronomie und dem Hotelgewerbe fällt es
zunehmend schwer, Fachpersonal zu gewinnen. Immer mehr Beschäftigte
der Branche werden im Job krank, viele wandern in andere
Wirtschaftssektoren ab. Das geht einem Bericht der "Neuen Osnabrücker
Zeitung" (Mittwoch) zufol