Deutschlands Ämter wollen sich durch Maßnahmen im
Umfeld von Open Data oder Open Government den Bürgern mehr öffnen. 53
Prozent der Verwaltungsentscheider halten diese größere
Verwaltungstransparenz für sinnvoll. So können verstärkt ausgewählte
Datenbestände über das Internet bereitgestellt und die Bürger stärker
auf neuen Wegen in Entscheidungen eingebunden werden. Die größte
Zustimmung findet der frei verf&u
Contact Center in Deutschland vernachlässigen den
Kundenservice per E-Mail. Jede vierte Anfrage über diesen Kanal
bleibt unbeantwortet. Gleichzeitig schaffen es mehr als die Hälfte
der Unternehmen nicht, auf einfache Wünsche noch am selben Tag zu
reagieren. Häufig fehlen automatisierte Prozesse, um die Mitarbeiter
im Contact Center wirksam zu unterstützen. Das ergibt eine
Responseanalyse von novomind.
Nach den starken Kursrückgängen in den
vergangenen Wochen gleicht die aufgeheizte Stimmung dem anhaltenden
April-Wetter in diesen Tagen: Nach einem ordentlichen Gewitter gibt
es nur eine kurze Verschnaufpause der Abkühlung. Und auch über der
Börse braut sich ein explosives Gemisch aus tendenziell schlechten
Nachrichten zusammen. Die Nervosität wächst von Tag zu Tag, es kommt
nicht der Hauch einer positiven Stimmung auf, denn bisher ist kein
einziger Kris
Dass der Dax unter 6000 Punkte stürzte und
seine wochenlange Talfahrt beschleunigte, beunruhigt nicht nur
Aktien-Besitzer. Der Dax ist das Fieberthermometer der Euro-Krise –
und es zeigt an, dass der Patient Europa in einem kritischen Stadium
ist. Spanien, Portugal, Zypern – überall geraten Banken ins
Straucheln, die die Finanzkrise 2008 nie wirklich überwunden hatten.
Den Schuldenstaaten fehlt das Geld, um zu helfen. Immer lauter werden
nun die Rufe, Europa möge die Ba
So schnell kann es gehen: Während Autoverkäufer
und -konzerne noch bis in den April hinein über den schwungvollen
Absatz in Deutschland jubelten, sorgt der Mai für Ernüchterung.
Völlig überraschend trifft diese Entwicklung die Autohersteller zum
Glück nicht. Immer wieder betonten etwa BMW-Chef Reithofer und sein
Audi-Rivale Stadler, dass man dem Frieden nicht traue. Diese beiden
Spitzenmanager fahren ja noch ganz kommod durch das sich auftuende
Tal u
Auf "Unternehmen in Sondersituationen" konzentriert sich nach
eigenen Angaben der Münchner Finanzinvestor Dubag, der die
Drogeriekette Ihr Platz vor dem Aus bewahrt hat. Über das Gebaren von
Dubag ist wenig bekannt. Die bisherigen Beteiligungen sind allesamt
noch recht jung. Was aber noch schwerer wiegt: Erfahrungen im
Drogeriemarkt-Geschäft gibt es bei der Dubag gar nicht. Mit mehr als
800 Filialen und rund 5000 Mitarbeitern hat Ihr Platz na
Es sind schwere Zeiten für Thyssen-Krupp. Der
Essener Traditionskonzern steckt in einer Existenzkrise. Rote Zahlen,
hohe Schulden und eine unklare Perspektive für die verlustreichen
Werke in Brasilien und Alabama. Konzernchef Heinrich Hiesinger wird
die Firma neu erfinden müssen. Wie brenzlig die Situation ist, lassen
die Dauer-Spekulationen über ein mögliches Zusammengehen mit Siemens
erahnen. Auch Gerüchte über eine Trennung vom profitablen Duisburger
St
Europas Spitzenbeamte haben ein neues Ziel
erfunden, das endlich den Ausweg aus der Schuldenkrise ermöglichen
soll – die Trennung von Staat und Bank. Nein, das hat dieses Mal
überhaupt nichts mit der latenten Abneigung von Eurokraten gegenüber
öffentlichen Kreditinstituten zu tun. Sondern mit der wachsenden
Verzweiflung in der EU-Spitze darüber, dass aus Bankenkrisen oft
Staatsschuldenkrisen werden und daraus oft Bankenkrisen. Und so fort.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund sieht
angesichts der Verkaufspläne des Energiekonzerns Eon Chancen für die
kommunalen Unternehmen. "Die Kommunen haben ein hohes Interesse, als
Akteure der Energiewende dabei zu sein", sagte Gerd Landsberg,
Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, den Zeitungen
der Essener WAZ-Gruppe (Dienstagausgaben). "Netze zu übernehmen ist
eine Chance, um sich stärker am Markt zu etablieren. Das sc