Unzählige Eltern werden folgendes Szenario
kennen: Der Sprössling hat sich mit dem Handy einen Klingelton aus
dem Internet heruntergeladen und plötzlich ein monatelanges Abo an
den Hacken. Die Kostenfalle schnappt zu, und die Anbieter verdienen
kräftig. Laut Schätzungen der EU liegt der Jahresumsatz der
Klingelton-Anbieter bei etwa 700 Millionen Euro. Mit dem geplanten
Online-Kontrollsystem der Mobilfunkbranche wird auf die Abzocke
gerade von arglosen Jugendlichen
"Das vorrangige Ziel des Europäischen Systems
der Zentralbanken ist es, die Preisstabilität zu gewährleisten." An
diesen ersten Satz aus Artikel 127 des Vertrages über die
Arbeitsweise der EU – ein Satz, der im Zuge der Bewältigung der
Finanzkrise und ihrer Folgen gelegentlich in den Hintergrund, wenn
nicht in Vergessenheit geraten schien – darf und muss angesichts der
aktuellen Teuerungsraten erinnert werden. Mit "Inflationshysterie"
hat das r
Das Ergebnis der Untersuchungskommission war
erwartbar: im Ergebnis und der Breite der Verantwortlichen.
Natürlich war das Platzen der Spekulationsblase kein Naturereignis;
natürlich haben Banker, Politik, Notenbank und gierige Anleger ihren
Anteil. So weit, so schmerzfrei fürs Kollektiv der Angeprangerten.
Dieser Rundumschlag dürfte kaum zu weit reichenden Lehren für die
Zukunft führen. Alle sind ein bisschen Schuld.
– Initiative Learn Money fördert die finanzwirtschaftliche Bildung
von Jugendlichen
– Lehrpläne müssen Themen um Finanzen und Geld stärker
berücksichtigen
Unter dem Titel "Entrepreneurship and Financial Literacy"
veranstaltet die Initiative Learn Money am Rande des
Weltwirtschaftsforums in Davos ein Projekt zur Förderung von
finanzwirtschaftlicher Bildung. Auf dem Stundenplan von Schülern
einer Davoser Mittelschule stehen un
Inflation ist brandgefährlich. Das hat sich ins kollektive
deutsche Gedächtnis gebrannt. Bisher gelang es Politik und
Notenbanken, aktuelle Ängste im Zaum zu halten. Doch diese Phase
könnte enden. Denn während lange nur einzelne Pessimisten warnten und
dabei nicht immer handfeste Gründe nannten, bildet sich inzwischen
eine kleine Phalanx namhafter Volkswirte. Haben sie recht, wäre die
gängige Schmerzgrenze von zwei Prozent Preissteige
Eines muss man US-Präsident Barack Obama lassen:
Er kommt zur Sache und schenkt den Wählern reinen Wein ein. Statt im
Kongress die große politische Bühne für Propaganda zu nutzen, zog er
eine nüchterne Bilanz und skizzierte eine ehrgeizige
wirtschaftspolitische Agenda, die zur Schaffung neuer Arbeitsplätze
führen und Amerikas Konkurrenzfähigkeit verbessern soll. Ohne
umfangreiche Investitionen in Infrastruktur, Informationstechnologie
und Bildu
Über diese Nachricht hat sich der
Bundesgesundheitsminister garantiert gefreut: Hunderttausende
Versicherte kehren jenen Krankenkassen den Rücken, die einen
Zusatzbeitrag erheben. Im Gegenzug verzeichnen Kassen ohne
Zusatzbeiträge einen kräftigen Zulauf. Genauso hatte es sich Philipp
Rösler im Interesse eines stärkeren Wettbewerbs gewünscht. Zweifellos
gab es früher noch deutlich größere Beitragsunterschiede zwischen den
Kassen als jetzt. D
Der deutsche Versicherte war einmal ein treuer
Genosse. Dass ausgerechnet seit dem Einheitsbeitrag das große
Wechselfieber ausgebrochen ist, darf schon einen Moment verwundern.
Zur Erinnerung: Bis vor zwei Jahren hatte jede Kasse ihren eigenen
Beitragssatz. Wer 3000 Euro verdient hat, zahlte gut und offenbar
gern 60 Euro mehr im Monat als er gemusst hätte. Gewechselt hat er
deswegen eher nicht.
Nun lösen acht Euro im Monat Massenbewegungen zwischen den Kassen
aus. Die
Der Bergbaukonzern RAG prüft die Entwicklung von
Unter-Tage-Wasserkraftwerken zur umweltfreundlichen Energieerzeugung.
Die Idee dabei ist, in Schachtanlagen Grubenwasser über mehrere
hundert Meter in die Tiefe stürzen zu lassen und damit Turbinen zur
Stromproduktion anzutreiben. "Wir wollen das sehr ernsthaft
anpacken", kündigte RAG-Vorstandsvorsitzender Bernd Tönjes im
Gespräch mit der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ,
Donnerstagausgabe) in Essen a