Wenn die 2. Fußball-Bundesliga der Eurovision Song
Contest wäre, dann könnte man dem Beitrag aus der Lausitz gut und
gerne acht Punkte geben. Keine zwölf, dafür fehlte der krönende
Aufstieg und auch keine zehn, wobei Relegationsplatz drei durchaus
drin gewesen wäre. Die acht Punkte aber hat sich die Mannschaft von
Trainer Claus-Dieter Wollitz mit Rang sechs, mehr aber noch mit ihrem
attraktiven Fußball, redlich verdient. Der Beitrag von Energie
Cott
Rostock markiert für die Liberalen den lang
ersehnten Aufbruch. Der neue Chef Philipp Rösler hat in der
Darstellung der FDP das menschliche Maß wieder gefunden. Kein
dröhnendes Pathos mehr, kein Stakkato. Stattdessen ein beiläufiger
Plauderton. Rösler erzählt von seiner Schwiegermutter Ruth und der
93-jährigen Oma Klärchen. Er spricht von der Not alleinerziehender
Mütter, die keine Kitas mit passender Öffnungszeit finden. Manch
einer
Auch das noch. Als wenn der Internationale
Währungfonds nicht schon genug Probleme hätte, muss sich dessen Chef
jetzt des Vorwurfs erwehren, er habe ein Zimmermädchen sexuell
zumindest genötigt, wenn nicht sogar versucht zu vergewaltigen.
Unabhängig davon, was an dem Verdacht dran ist – dem natürlich
nachgegangen werden muss – , schadet das Verfahren auch dem
Währungsfonds. Und das in einer höchst sensiblen Zeit. Denn Dominique
Strauss-Kahn war auf d
Es galt als sicher, dass sich Dominique Strauss-Kahn für die
sozialistische Partei um das Präsidentenamt in Frankreich bemühen
würde. In Umfragen lag der Chef des Internationalen Währungsfonds
(IWF) bereits fast uneinholbar vor dem derzeitigen Amtsinhaber
Nicolas Sarkozy. Doch seit gestern ist alles anders. Strauss-Kahn
wurde in New York wegen Verdachts auf versuchter Vergewaltigung
festgenommen. Die Geschichte klingt unglau
Der Sonntag ist ein Tag der Ruhe und Einkehr –
von wegen. Am Vortag war der Sozialist Strauss-Kahn praktisch schon
der neue Präsident seines Landes. Uneinholbar weit lag er vor dem
Amtsinhaber. Doch seit gestern ist Nicolas Sarkozy wieder im Rennen
um die Präsidentschaftswahlen 2012 – und mit ihm die Rechtspopulistin
Marine Le Pen. Denn wie soll Strauss-Kahn, den unsere Nachbarn
jenseits des Rhein nur mit "DSK" abkürzen, mit einer solchen
Beschuldigung einen monate
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat die Forderung des FDP-Generalsekretärs Christian Lindner, das Elterngeld zu streichen, kritisiert. Lindner sagte auf dem Parteitag der Liberalen in Rostock, dass Kinder nicht "am grünen Tisch gemacht" würden. Schröder wies die Forderung Lindners am Sonntag auf ihrer Internetseite zurück. Demnach würden im Falle einer Streichung des Elterngeldes die "Eltern gezwungen", ihre 2 Monate alten Sä
Die Zeit des Fremdschämens ist jedenfalls vorüber.
Was da in Düsseldorf als Grand Prix neuen Typs über die Bühne ging,
war eine schlanke und perfekte Show. Alles stimmte: von den
moldawischen Zipfelmützenträgern über die irischen
Rasierpinselfrisuren bis hin zu den deutschen Einspielfilmen. Das war
nicht mehr der alte Rumpelschlagerkosmos. Nicht mehr der missgünstige
Ralf Siegel samt Blut, Schweiß und Tränen. Aber Singen bildet. Und
20
Inhaltlich entsorgt Philipp Rösler die liberale
Lebenslüge, vor allem die Differenz zwischen Programm und Praxis habe
die Regierungspartei FDP fast ruiniert. Er erspart seinen Freunden
das Geständnis nicht: In einer globalen Finanzkrise voller
Unsicherheit und staatlicher Notwehrschulden war Westerwelles
Steuersenkungsmantra das falsche Programm. So viel zur Vergangenheit.
Und die Zukunft? "Ab heute wird die FDP liefern", hat Philipp Rösler
angekündigt. Be
Berlin (MOZ) Der Bundesbeauftragte für die
Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes, Roland Jahn, kritisiert die
Haltung von Brandenburgs Justizminister Volkmar Schöneburg (Linke),
welcher Richter des Landes nicht erneut auf eine mögliche frühere
Verbindung zur Stasi überprüfen lassen will. Es sei "bedauerlich,
wenn der Justizminister diese Möglichkeit nicht nutzt, obwohl dies
bei Richtern gesetzlich möglich ist", sagte Jahn in einem Intervi
Anders als Verteidigungsminister Thomas de Maizière hält der Grünen-Verteidigungsexperte Omid Nouripour die ursprünglich von der Bundesregierung geplanten Milliarden-Einsparungen bei der Bundeswehr für realistisch. "Das Lamento des Ministers verstehe ich nicht. De Maizière saß mit am Kabinettstisch, als die Bundesregierung das Sparpaket beschlossen hat.", sagte Nouripour im Interview mit dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). "Ich ha