Der E.ON-Konzern bietet im Zuge seines
Sparprogramms Beschäftigten bis zum Jahrgang 1958 an, vorzeitig in
den Ruhestand zu gehen, wie die in Düsseldorf erscheinende
"Rheinische Post" (Mittwochausgabe) von der Gewerkschaft Verdi
erfuhr. Die Beschäftigten erhalten bis zum 63. Lebensjahr bis zu 60
Prozent ihres letzten Nettogehaltes und gehen dann mit den üblichen
Abschlägen in Rente. Der Vorruhestand ist Teil der Maßnahmen, mit
denen E.ON 6000 Stel
Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat gegenüber der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe) davor gewarnt, dass die EU-einheitliche Neuregelung des Verbraucherschutzes, die die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel vorstellen will, unbeabsichtigte Auswirkungen auf die Presse- und Meinungsfreiheit im Netz haben könnte. "Eine EU-Vorgabe darf nicht dazu führen, dass Online-Redaktionen oder Zeitungsverlage verpflichtet werden könnten, Artikel nach
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in zwei Urteilen vom 28.7.2011 entschieden, dass das seit 2004 geltende Abzugsverbot für Kosten eines Erststudiums und einer Erstausbildung der Abziehbarkeit beruflich veranlasster Kosten für eine Erstausbildung oder für ein Erststudium auch dann nicht entgegensteht, wenn der Steuerpflichtige diese Berufsausbildung unmittelbar im Anschluss an seine Schulausbildung aufgenommen hatte.
Nach der Zustimmung des französischen Senats
zum Völkermord-Gesetz hat die Türkei wie erwartet mit Wut reagiert.
Wenn sich türkische Politiker freilich über die angebliche
Einschränkung der Meinungsfreiheit durch das französische Gesetz
beschweren, sollten sie sich über dieses Thema auch einmal mit den
inhaftierten Journalisten und Akademikern unterhalten, die aufgrund
ihrer veröffentlichten Ansichten von der türkischen Justiz zu
Terrorist
Für die meisten Menschen ist es ein
Schicksalsschlag, wenn Vater oder Mutter oder der eigene
Lebenspartner zum Pflegefall werden. In dieser Ausnahmesituation
fällt es schwer, pragmatisch eine Versorgung zu organisieren, die den
Pflegebedürftigen gerecht wird und die Angehörigen nicht überfordert.
Die Versicherten müssen bei den Kassen medizinisches Gerät, die
Einordnung in die passende Pflegestufe und andere Hilfen beantragen.
Ein respektvoller Umgang der
Ist das nicht merkwürdig? Urplötzlich sind
Europas Finanzminister ungemein streng mit den Griechen. Nicht nur,
dass sie umgehend zusätzliche Spar- und Reformmaßnahmen verlangen.
Sondern auch, dass sie den Deal über den Forderungsverzicht nicht
akzeptieren, auf den sich die Griechen mit ihren privaten Gläubigern
verständigen wollten. Auf einmal pochen Juncker, Schäuble und
Kollegen darauf, dass die Griechen einen Zins von deutlich weniger
als 4% ver
Die Nachricht ist auf jeden Fall eine
Schlagzeile wert: Die Schwarzarbeit in Deutschland wird 2012 auf den
niedrigsten Stand seit 18 Jahren sinken. Herausgefunden – oder
besser: hochgerechnet – haben das zwei durchaus renommierte
Wirtschaftswissenschaftler und Schattenwirtschaftsexperten.
Die Professoren Friedrich Schneider (Universität Linz) und
Friedrich Boockmann (Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung,
Tübingen) haben für ihre These auch nachvollziehbare G
Die jungen Leute, die in diesen Wochen einen Platz
in einer Senioreneinrichtung ergattern wollen; oder in einer Kita,
einem Behindertenfahrdienst: Sie haben eine Menge hinter sich. In
vielen Bundesländern mussten sie durch die Mühlen des Turboabiturs –
inklusive Schultagen, die bisweilen länger sind als die tarifliche
Arbeitszeit eines Beschäftigten.
Viele von ihnen bewerben sich vergeblich auf einen Studienplatz –
weil keine Eins vor dem Komma das Abizeugnis ziert.
Die Bundeswehr ist eine Armee im Umbruch. Auch sie
spürt den Anpassungsdruck. Das ist der Preis der Modernisierung. Eine
Begleiterscheinung sind Zukunfts- oder Abstiegsängste. Vielen
Arbeitnehmern wird das vertraut vorkommen. Auch die Bundeswehr muss
sparen, ihr Personal abbauen. Sie leidet unter der Demografie, weil
die Pensionslasten drücken und der Nachwuchs bald fehlen wird. Und
auch die Klagen über die familienunfreundliche Belastung klingen
ähnlich.
Viele Ägypter erinnern sich genau an den 25. Januar
2011 auf dem Kairoer Tahrir-Platz. Es war der Beginn der Revolution.
Inzwischen steht der gestürzte Präsident Hosni Mubarak vor Gericht,
ein demokratisches Parlament ist im Amt. Gewählt hat die Mehrheit die
Muslimbruderschaft. Für viele sind die Islamisten die besten Garanten
gegen Korruption und Günstlingswirtschaft.
Das sehen andere Aktivisten völlig anders. Sie wollen ihre
Revolution vollenden. 12