Für die meisten Menschen ist es ein
Schicksalsschlag, wenn Vater oder Mutter oder der eigene
Lebenspartner zum Pflegefall werden. In dieser Ausnahmesituation
fällt es schwer, pragmatisch eine Versorgung zu organisieren, die den
Pflegebedürftigen gerecht wird und die Angehörigen nicht überfordert.
Die Versicherten müssen bei den Kassen medizinisches Gerät, die
Einordnung in die passende Pflegestufe und andere Hilfen beantragen.
Ein respektvoller Umgang der
Ist das nicht merkwürdig? Urplötzlich sind
Europas Finanzminister ungemein streng mit den Griechen. Nicht nur,
dass sie umgehend zusätzliche Spar- und Reformmaßnahmen verlangen.
Sondern auch, dass sie den Deal über den Forderungsverzicht nicht
akzeptieren, auf den sich die Griechen mit ihren privaten Gläubigern
verständigen wollten. Auf einmal pochen Juncker, Schäuble und
Kollegen darauf, dass die Griechen einen Zins von deutlich weniger
als 4% ver
Die Nachricht ist auf jeden Fall eine
Schlagzeile wert: Die Schwarzarbeit in Deutschland wird 2012 auf den
niedrigsten Stand seit 18 Jahren sinken. Herausgefunden – oder
besser: hochgerechnet – haben das zwei durchaus renommierte
Wirtschaftswissenschaftler und Schattenwirtschaftsexperten.
Die Professoren Friedrich Schneider (Universität Linz) und
Friedrich Boockmann (Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung,
Tübingen) haben für ihre These auch nachvollziehbare G
Die jungen Leute, die in diesen Wochen einen Platz
in einer Senioreneinrichtung ergattern wollen; oder in einer Kita,
einem Behindertenfahrdienst: Sie haben eine Menge hinter sich. In
vielen Bundesländern mussten sie durch die Mühlen des Turboabiturs –
inklusive Schultagen, die bisweilen länger sind als die tarifliche
Arbeitszeit eines Beschäftigten.
Viele von ihnen bewerben sich vergeblich auf einen Studienplatz –
weil keine Eins vor dem Komma das Abizeugnis ziert.
Die Bundeswehr ist eine Armee im Umbruch. Auch sie
spürt den Anpassungsdruck. Das ist der Preis der Modernisierung. Eine
Begleiterscheinung sind Zukunfts- oder Abstiegsängste. Vielen
Arbeitnehmern wird das vertraut vorkommen. Auch die Bundeswehr muss
sparen, ihr Personal abbauen. Sie leidet unter der Demografie, weil
die Pensionslasten drücken und der Nachwuchs bald fehlen wird. Und
auch die Klagen über die familienunfreundliche Belastung klingen
ähnlich.
Viele Ägypter erinnern sich genau an den 25. Januar
2011 auf dem Kairoer Tahrir-Platz. Es war der Beginn der Revolution.
Inzwischen steht der gestürzte Präsident Hosni Mubarak vor Gericht,
ein demokratisches Parlament ist im Amt. Gewählt hat die Mehrheit die
Muslimbruderschaft. Für viele sind die Islamisten die besten Garanten
gegen Korruption und Günstlingswirtschaft.
Das sehen andere Aktivisten völlig anders. Sie wollen ihre
Revolution vollenden. 12
Noch vor einem Jahr hatte der junge Mann, der gerade
aus der Schule kam, die Wahl zwischen zwei Pflichtprogrammen: Gehe
ich zur Bundeswehr oder leiste ich Zivildienst? Wie auch immer die
Entscheidung ausfiel, sie war nicht gänzlich freiwillig. Das ist
heute anders. Die Wehrpflicht gibt es nicht mehr, den Zivildienst
dadurch auch nicht. Statt dessen versprach die Regierung eine "neue
Kultur der Freiwilligkeit". Die scheint es dank des
Bundesfreiwilligendienstes (BFD) zu gebe
Im Fall der rechtsterroristischen Gruppe
"Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) führt eine weitere Spur
nach NRW. Das berichten die Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe
(Mittwochsausgaben). Nach Recherchen der WAZ-Zeitungen zog Carsten
S., zeitweise wichtigster Unterstützer der untergetauchten
Terroristen, im Jahr 2003 nach Nordrhein-Westfalen. Hier fand der
frühere rechtsextreme Aktivist erst in Hürth bei Köln, später in
Düsseldorf Unter