Diese Niederlage ist egal. Denn den Erfolg schmälert
sie nicht. Sabine Lisicki hat mit beeindruckendem Tennis und ihrer
Finalteilnahme in Wimbledon der Sportart nach Jahren des
Schattendaseins hierzulande mal wieder ein paar Tage an der Sonne
geschenkt. Daran gibt es erst einmal nichts zu diskutieren. Trefflich
streiten darf man hingegen über die Frage, was denn bleiben wird von
diesem Hype? Ex-Spieler wie Boris Becker oder Fed-Cup-Chefin Barbara
Rittner philosophieren bereits &uu
Friedrich wird die Zusicherung bekommen, dass die
USA sich an Recht und Gesetz halten – an ihr eigenes. Mehr kann er
nicht erwarten, er hat auch nicht mehr verlangt. Friedrich gibt sich
empört, bemüht sich aber vor allem, die USA nicht zu brüskieren. Es
wirkt, als hätte Deutschland die USA ausspioniert und nicht
umgekehrt. Oder als sei man gar nicht so richtig überrascht. Die
Bedeutung des Datenschutzes dämmert zumindest den Unions-Parteien bei
allen Lippenbek
In wenigen Tagen beginnen in Sachsen-Anhalt die
Sommerferien. Schon jetzt ist klar: Im neuen Schuljahr werden
lediglich vier von 169 Sekundarschulen als Gemeinschaftsschulen
wieder eröffnen. Das ist also die Ausbeute jahrelanger
sozialdemokratischer Arbeit. Im vergangenen Landtagswahlkampf
entstand der Eindruck, dass ein Pro oder Kontra Gemeinschaftsschule
über die Zukunft dieses Bundeslandes entscheiden würde. Die wirklich
wichtigen Themen Arbeitslosigkeit und fehlende W
Der bildungspolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion, Ernst Dieter Rossmann, hat die Empfehlung der
Deutschen Forschungsgemeinschaft an die Universitäten kritisiert,
Hinweisen auf Plagiate nur noch dann nachzugehen, wenn der
Hinweisgeber bekannt ist. "Anonyme Hinweise müssen weiterhin möglich
sein", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Samstag-Ausgabe). "Entscheidend ist die Frage, ob es sich um ein
Plagiat handelt ode
Spekulant statt Demonstrant – das klingt gar nicht
so dumm. Trotzdem sind Zweifel an den euphorischen Botschaften der
Politik angebracht. Erstens haben die beiden Minister alleine neun
Monate gebraucht, um ihr Kompetenzgerangel zu überwinden und ein
Eckpunktepapier vorzulegen. Zweitens wird das Projekt bundesweit
sicher nicht mehr vor der Bundestagswahl gestartet. Doch sind
wesentliche Fragen ungeklärt: Etwa, wer die garantierten Rendite
bezahlen soll. Oder wie der Kreis der be
Anonymen Hinweisen auf Plagiate nicht mehr
nachzugehen, ist falsch, weil die Aufdeckung von Plagiaten eine in
der Regel inner-akademische Angelegenheit ist. Es sind meist Experten
aus dem gleichen Fach, die Plagiate am ehesten erkennen und zur
Anzeige bringen. Zwingt man sie zur Offenlegung ihrer Identität,
werden sie sich die Anzeige zweimal überlegen. Denn sie müssen mit
Gegenwehr des Betroffenen rechnen. Und sie wissen nicht, wie es
ausgeht. Wahr ist freilich auch: Es k
Der thüringische FDP-Generalsekretär und
Bundestagsabgeordnete Patrick Kurth hat Kritik am Umgang von
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) mit der NSA-Affäre
geübt und ihm Passivität vorgeworfen. "Seine öffentlichen Aussagen,
es gebe keine tatsächlichen Anhaltspunkte für die
NSA-Spionageaktivitäten, beruhen hoffentlich auf Erkenntnissen der
Nachrichtendienste und nicht auf Zeitungswissen", sagte er der in
Halle erscheinenden
Universitäten sollen anonymen Hinweisen auf Plagiate
künftig in der Regel nicht mehr nachgehen. Das ergibt sich nach einem
Bericht der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Online-Ausgabe) aus den jüngsten Empfehlungen der Deutschen
Forschungsgemeinschaft. "Die Überprüfung anonymer Anzeigen ist durch
die Stelle, die den Vorwurf entgegennimmt, abzuwägen", heißt es
darin. "Grundsätzlich gebietet eine zweckmä&szl
Nach den Schrecken des 11. September und dem
Versagen der westlichen Geheimdienste sind − nicht nur in den
USA − in den vergangenen Jahren beispiellose Anstrengungen
unternommen worden, eine solche Katastrophe zu verhindern. Dies
geschah weitgehend mit Billigung der Bürger, die nach den Anschlägen
von London oder Madrid in Angst waren. Auf diese Weise ist eine fast
lückenlose Überwachung jedes Einzelnen weltweit möglich geworden. Es
ist hö
Es ist nicht davon auszugehen, dass die mehr als 13
Millionen Ägypter, die Mursi vor einem Jahr im zweiten Wahlgang
gewählt haben, inzwischen alle in eines der Lager seiner Gegner
übergelaufen sind. Viele seiner Anhänger werden in dem Eingreifen des
Militärs einen weiteren Angriff auf ihre Glaubens- und
Weltvorstellungen sehen. Vieles spricht dafür, dass Mursis Sturz
gerade denen an die Macht verhilft, gegen die die Demonstranten vom
Tahrirplatz sich doch in