Neue OZ: Kommentar zu Europa / Finanzkrise / Gipfel

Kraftmeierei ist unangebracht

Die Rente mit 67 wünscht sich Angela Merkel für alle Europäer.
Weil dies schon im eigenen Land höchst umstritten ist, darf sich die
deutsche Regierungschefin über Kritik aus anderen Eurostaaten an
diesem Bestreben nicht wundern. Und was ist vom Ziel einer stärkeren
Zusammenarbeit auf EU-Ebene bei den Löhnen zu halten?

Glaubt man den Beteuerungen der Regierung, wonach in Deutschland
die Tarifautonomie gilt, geht dieses

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Hella schließt Werk in Paderborn

Paderborn gehört zu den Konjunkturlokomotiven in
Ostwestfalen-Lippe. Doch das »Muster-Ländle« erlebt in den ersten
Wochen des neuen Jahres wirtschaftspolitisch herbe Rückschläge. Erst
wandert der Geldautomaten-Hersteller Wincor Nixdorf mit seiner
Hausmesse (7000 Besucher) mangels Messehalle nach Rheda-Wiedenbrück
ab, jetzt kündigt der Weltkonzern Hella die Schließung des Standortes
Paderborn an. Hellas Abkehr von Paderborn zeigt eine schon als

Börsen-Zeitung: Zeitenwende am Nil, Marktkommentar von Dieter Kuckelkorn

In Kairo haben sich auf dem Tahrir-Platz am
Freitag mehr als eine Million Demonstranten versammelt, auch in fast
allen anderen großen Städten des Landes wie Alexandria, Mansoura und
Suez hat es Massendemonstrationen gegeben. Aber nicht nur Ägypten
befindet sich in Aufruhr: Proteste wurden aus dem Sudan, Yemen und
Jordanien gemeldet, und via Internet wird zu Protesten in Algerien,
Libyen und Bahrain zumindest bereits aufgerufen. Damit ist bald
vielleicht auch ein Golfstaat

Frankfurter Neue Presse: Merkel und der Geburtsfehler.

Die Spanier hat sie bereits um den
Finger gewickelt. Premierminister Zapatero: "Wir machen mit, auch
wenn es Opfer kostet." Andere grummeln noch. Die Österreicher etwa.
Kleinere Euro-Länder hegen die Befürchtung, eine Zustimmung zum
Wettbewerbspakt bedeute eine Kapitulation vor den Interessen der
beiden größten Volkswirtschaften Europas.

Doch Merkel hat gute Argumente: Deutschland ist Europas
Musterschüler in Sachen Krisenbewältigung. Zudem

Unternehmensgründung: steuerliche Faktoren der Rechtsformwahl

Eine der bedeutsamen Gestaltungsentscheidungen im Rahmen der Unternehmensgründung ist die Rechtsformwahl. Aufgrund einer Vielzahl verschiedener Auswirkungen kann sie sich als ausgesprochen herausfordernd darstellen.
Die Braunschweiger Steuerberaterin und Existenzgründungsexpertin Monika Nadler erläutert in diesem Zusammenhang grundlegende steuerrechtliche Unterschiede zwischen Kapital- und Personengesellschaften.

Der Tagesspiegel: Oslo sauer auf „Thor Steinar“ – umstrittene Modemarke verwendet norwegische Ortsnamen

Die Besitzer der umstrittenen Kleidermarke "Thor
Steinar" bekommen Ärger mit norwegischen Diplomaten. Die bei
Rechtsextremen beliebte Marke wird hierzulande bevorzugt in Läden
verkauft, die nordische Ortsnamen tragen – etwa in einem nach der
norwegischen Stadt "Tromsö" benannten Geschäft in der Petersburger
Straße 94 in Berlin. Nun hat sich nach Informationen des Berliner
"Tagesspiegel" (Samstagsausgabe) der Bürgermeister der Haf

WAZ: FDPöffnet sich für Mindestlöhne

Die FDP will sich für Mindestlöhne in Deutschland
öffnen und damit ein liberales Tabu infragestellen. Das kündigte
FDP-Sozialexperte Michael Kauch gegenüber den Zeitungen der
WAZ-Mediengruppe (Freitagausgaben) an: "Ich glaube, wir müssen den
Mindestlohn anders diskutieren. Es darf keine Denkverbote geben."
Kauch leitet das FDP-Programmforum Soziales, das ab heute über den
künftigen Kurs der Partei in der Sozialpolitik berät. Vor dem

Rheinische Post: Kone bläst Plan zur Übernahme von Demag ab

Die Pläne des finnischen Kranbauers Konecrans
zur Übernahme seines Düsseldorfer Konkurrenten Demag Cranes sind vom
Tisch. "Nachdem das Management von Demag Cranes kein Interesse an
einem Dialog über eine potenzielle Zusammenarbeit hat, werden wir
diese Angelegenheit nicht weiter verfolgen", sagte ein Sprecher der
Finnen gestern gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen
Post" (Freitagausgabe). Die Spekulationen um eine Übern

Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Molkereien / Nordmilch / Humana

Die Macht der Erzeuger wächst

Milch ist zu billig. Nur knapp über 30 Cent bekommt derzeit ein
Landwirt pro Liter, wenn er seine Milch an die Molkerei verkauft. Das
ist zwar mehr als im vergangenen Jahr. Es deckt aber auf vielen Höfen
kaum die Herstellungskosten. Dass der Preis so niedrig ist, liegt
auch am zersplitterten deutschen Milchmarkt. Den 80 zumeist kleineren
und mittleren Molkereien fehlt in den Preisrunden mit den großen
Lebensmittelhändlern Aldi, Lidl,

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Bio-Kraftstoff E10:

Man hat es schon geahnt: Die Besitzer der drei
Millionen Autos, die den neuen Bio-Kraftstoff E10 nicht vertragen,
müssen an vielen Tankstellen bis zu fünf Cent mehr für den alten
Kraftstoff E5 zahlen. Andere Mineralölkonzerne haben den Preis für E5
beibehalten – die Frage ist nur, wie lange noch. Die Besitzer
»unverträglicher« Autos dürfte das alles aus drei Gründen sehr
ärgern: Sie müssen erstens deutlich mehr zahlen, sich zwei