Lausitzer Rundschau: Der Tod vom Joystick Die Bundeswehr und die Kampfdrohnen

Die Bundeswehr achtet gerne darauf, stets das
neueste Material zu haben. Das ist der Stolz der Generäle. Die
Politik wiederum achtet darauf, dass die Bundeswehr dem Krieg nicht
zu nahe kommt. Sie nennt das die deutsche Kultur der Zurückhaltung.
Siehe Libyen und aktuell Mali. Die bewaffnete Drohne ist, sarkastisch
gesagt, der ideale Kompromiss zwischen beiden Interessen. Sie ist das
ideale Instrument für Auslandseinsätze eines Landes, das
internationale Sicherheitspolitik

neues deutschland: Budesrefierung will Kampfdrohnen: Tödliche Menschenjagd

Vorgestern Abend war er wieder im Fernsehen zu
sehen: der Predator. Ein außerirdisches Raubtier, das Jagd macht auf
Menschen und Aliens. Der Predator kennt keine Gnade und tötet alles,
was sich ihm in den Weg stellt. Alles nur Science-Fiction aus
Hollywood? Mitnichten! Die Menschenjagd ist bittere Realität: In
Afghanistan, Pakistan und Jemen benutzt die US-Armee sogenannte
Predator-Drohnen, um Aufständische auszuschalten. Per Joystick werden
diese Flugkörper aus s

Jerzy Montag (Grüne): Ergebnis in Israel überraschend/ Augstein kein Antisemit

Bonn/Straßburg, 23. Januar 2013 – Der Vorsitzende der
Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe, Jerzy Montag (Grüne), hat
bei der Wahl in Israel nicht mit den massiven Verlusten für
Regierungschef Benjamin Netanjahu gerechnet. "Das hat mich sehr
überrascht. Niemand hat das so vorausgesagt. Man sieht, in Israel
sind die Wahlen für jede Überraschung gut", sagte er im
PHOENIX-Interview. Montag prognostiziert komplizierte
Koalitionsverhandlungen und we

Dudenhöffer: Opel-Spitze erpresst trotz wirtschaftlicher Nachteile

Bonn/Essen, 23. Januar 2013 – Der Autoexperte Prof.
Ferdinand Dudenhöffer wertet die Opel-Drohung mit einem
Produktionsstopp in Bochum zum Jahresbeginn 2015 als Erpressung. "Das
ist äußerst ungeschickt, was General Motors hier macht, insbesondere
der Aufsichtsratsvorsitzende", sagte der Chef des CAR-Instituts an
der Universität Duisburg-Essen im PHOENIX-Interview. In den
vergangenen Wochen habe das Unternehmen sowohl mit dem neuen
Kleinwagen "Adam"

Lausitzer Rundschau: Viel Luft nach oben 50 Jahre deutsch-französischer Freundschaftsvertrag

In den grenznahen Regionen zu Frankreich – und
Deutschland hat 450 Kilometer davon – ist die deutsch-französische
Freundschaft gelebte Realität. Woanders nicht unbedingt. Das
Sehnsuchtsland der Deutschen, der jungen jedenfalls, sind seit jeher
die USA. In den Urlaub fahren sie lieber nach Italien oder Spanien,
Fußball gucken sie emotionaler mit den Holländern, und Krimiserien
ließen sie meist in London spielen. In den Schulen schwindet die
Neigung, Französi

Kretschmann: Deutsch-französische Freundschaft Vorbild für verfeindete Regionen

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried
Kretschmann (Grüne)hat auf die wichtige Vorbildfunktion der
deutsch-französischen Freundschaft hingewiesen. "Aus Erzfeinden sind
echte Freunde geworden. Das kann beispielgebend sein für viele
verfeindete Regionen in der Welt", sagte er im PHOENIX-Interview nach
der gemeinsamen Sitzung von Bundesrat und französischem Senat. "Der
Friede muss aber immer wieder neu erkämpft werden."

Pressekon

Steinmeier: „Ohne Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich geht in Europa nichts voran“

SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat
das deutsch-französische Verhältnis als unverzichtbar für Europa
bewertet. "In beiden Ländern gibt es genügend verantwortliche
Politiker, die wissen, dass in Europa nicht alles über Frankreich und
Deutschland geht. Aber dass ohne Freundschaft und Kooperation
zwischen Deutschland und Frankreich in Europa nichts voran geht, das
sehen wir jetzt bei den Bemühungen zur Überwindung der europäischen
Kr

PHOENIX-Programmhinweis – PHOENIX RUNDE: Ziemlich beste Freunde? – 50 Jahre Elysée-Vertrag – Dienstag, 22. Januar 2013, 22.15 Uhr

Pinar Atalay diskutiert in der PHOENIX RUNDE mit

Rainer Stinner, FDP, Außenpolitischer Sprecher Bundestagsfraktion

Klaus Hänsch, SPD, Ehem. Präsident Europäisches Parlament

Claire Demesmay, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

Pascal Thibaut, Radio France Internationale

Wiederholung um 24.00 Uhr

Pressekontakt:
PHOENIX-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 190
Fax: 0228 / 9584 198
pressestelle@phoenix.de

WAZ: Der deutsche Beitrag in Mali. Kommentar von Walter Bau

Zwei Transall-Maschinen der Bundeswehr sind am
Wochenende in Mali gelandet. Sie sollen afrikanische Soldaten zum
Einsatz gegen die Islamisten transportieren. Zwei Maschinen also,
dazu einige Ausbilder für die malische Armee – war–s das mit dem
deutschen Beitrag im Kampf gegen die wachsende Bedrohung durch den
islamistischen Terror in der Region? Wohl kaum. Wenn sogar der
Bundestagspräsident, der gewiss kein verbal aus der Hüfte schießender
Kriegstreiber ist, anmahnt,

neues deutschland: Chinas Botschafter Shi Mingde: „Wer nicht bereit ist, sich ständig zu verändern, wird auf der Strecke bleiben.“

"Früher war China ein Außenseiter, jetzt sind wir
Beteiligte, Mitbewerber und Mitgestalter des Wirtschafts- und
Finanzsystems. Und da sich China schnell entwickelt, wächst die Angst
vor der Konkurrenz." So erklärt Shi Mingde, seit August 2012
Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, im nd-Gespräch
westliche Befürchtungen und Vorbehalte gegenüber seinem Land. Der
erfahrene Diplomat, der 1972 bis 1975 in der DDR studiert hatte,
betont