Der nächste Bundeshaushalt lässt sich ohne neue
Schulden finanzieren. Die Regierung feiert das als großen Erfolg. Es
ist aber einer mit bitterem Beigeschmack. Denn über all den Jubel
wird vergessen, was den Verzicht auf neue Schulden erst möglich
macht: ein Beutezug durch die Sozialkassen. Dass der als
sozialpolitische Wohltat verkauft wird, verstärkt das Geschmäckle.
Beispiel gesetzliche Krankenversicherung. Der Gesundheitsfonds wird
seit Jahren mit ei
Auf der Empörungsskala rangieren Debatten über
vermeintliche oder tatsächliche Sozialschmarotzer weit oben. Und geht
es dabei auch noch um Ausländer, kommen die Stammtische erst recht in
Wallung. Die CSU hatte sich diese latente Grundstimmung populistisch
zu Eigen gemacht. Ihr Schlachtruf "Wer betrügt, der fliegt" wurde zum
Aufreger über die sogenannte Armutszuwanderung.
Mit dem gestern veröffentlichten Zwischenbericht der
Bundesregierung ist d
Nun sind es schon zwei Altkanzler, nach Gerhard
Schröder auch Helmut Schmidt, die zur Deeskalation im Konflikt mit
Russland mahnen. Es wäre kein Zeichen von Schwäche der aktiven
Politiker, dem Rat der Vorgänger zu folgen. Es ist ein guter Rat. Und
er ist nicht mal teuer. Mit ihrer aktuellen Strategie haben EU und
USA nichts zu gewinnen. Ein militärisches Eingreifen verbietet sich.
Die neue ukrainische Führung unter dem Einfluss der früheren
Regierungschef
So ist ein Konflikt menschenwürdig und gründlich
zu regeln. Mit ausreichend Zeit für eine gründliche Prüfung, ohne
große Aufregung und vor allem ohne öffentliches Geschrei. Der Vatikan
hat die Causa Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst in vernünftiger
Weise zu einem hoffnungsvollen Ende geführt und damit den Gläubigen
und ihrer Kirche in Limburg die Chance auf einen Neuanfang
ermöglicht. Damit bleibt sich Papst Franziskus treu, er macht
Dass Tebartz-van Elst mit Uneinsichtigkeit
und Starrsinn auf die Kritik reagierte war für viele Katholiken auch
ein Zeichen des Verfalls ihrer Kirche. Indem Papst Franziskus nun den
Rücktritt des Bischofs annimmt, zeigt er, dass er den angesagten
Reformkurs konsequent verfolgt. Die Zeit der Selbstherrlichkeit
scheint vorbei. Der Papst erhebt den Zeigefinger und macht klar: Auch
ein Bischof darf sich nicht alles erlauben. Nur wer im Alltag die
christlichen Prinzipien wie Nächs
So schön das Spiel der Bayern anzusehen
ist, diese haushohe Überlegenheit birgt zumindest mittelfristig eine
Gefahr. Denn Fußball lebt von Spannung, und die ist eben nicht
gegeben, wenn der Meister von vornherein feststeht und ein Verein von
27 Spielen 25 gewinnt – eine Bilanz, die einen nur noch sprachlos
macht. Aber was will man den Münchnern vorwerfen? Dass sie nicht
absichtlich verlieren? Dass sie nicht freiwillig bei Transfers auf
Spieler in der Bundesliga verzich
Unternehmen können in Zukunft nur noch dann überleben, wenn sie die Intelligenz und die volle Schaffenskraft von Toptalenten für sich gewinnen. Denn der Markt ist gnadenlos. Und die Kunden kennen kein Pardon. Deshalb sind Innovationen jetzt zunächst drinnen, im firmeninternen Zusammenspiel, dringendst vonnöten. Überholte Managementmoden und antiquierte Führungsmethoden müssen schnell über Bord.
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